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Teltow-Fläming Freibad Oehna: Versicherung übernimmt Schaden
Lokales Teltow-Fläming Freibad Oehna: Versicherung übernimmt Schaden
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22:29 27.11.2019
Trotz des knappen Zeitplanes: Die Gemeinde Niedergörsdorf möchte das Freibad Oehna im Mai 2020 unbedingt wiedereröffnen. Quelle: Katja Schubert
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Niedergörsdorf

„Für mich war eigentlich heute schon Weihnachten“, erklärte Martina Schlanke im jüngsten Bauausschuss der Gemeinde Niedergörsdorf am Dienstagabend. Die Kämmerin konnte den Anwesenden gute Nachrichten zum Freibad Oehna verkünden. Der Grund: Von der Versicherung habe sie bereits die mündliche Zusage bekommen, dass die Gemeinde für den im Mai entstandenen Schaden voraussichtlich den vollen Versicherungsschutz erhalten wird.

Prüfung durch Versicherung noch nicht abgeschlossen

Nach Rücksprache mit dem letzten Gutachter, der sich die technischen Anlagen final noch unter dem Mikroskop angeschaut hatte, erklärte Martina Schlanke: „Das Ergebnis wird ein hundertseitiger Bericht sein. Er bestätigt, dass die entsprechenden Ventile durch Korrosion kaputt gegangen sind und nicht durch Verschulden von uns in irgendeiner Form der Anwendung.“

Dennoch gebe es laut Schlanke in nächster Zeit noch einige Dinge zu klären. „Die Versicherung wird nach wie vor das Ursachenprinzip ansetzen. Da wir ja entsprechende Firmen gebunden haben, die uns die Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme jedes Jahr bescheinigt haben, ist jetzt die Frage, wie die Versicherung weiter vorgehen wird“, so die Kämmerin. Zudem hätte die Gemeinde auch noch eine finanzielle Ausfallmeldung für die Badesaison 2019 abgegeben.

Geplante Bauzeit: 1. Februar bis 17. April

Zum aktuellen Stand der geplanten Sanierungsmaßnahmen im Freibad Oehna erklärte der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Ron Peterson: „Wir haben am 13. November den vollumfänglichen Fördermittelantrag persönlich beim Landesamt für ländliche Entwicklung abgegeben und gleichzeitig einen vorfristigen Maßnahmebeginn beantragt.“ Darüber hinaus fügte er hinzu: „Wir wollen eigentlich schon in der nächsten Woche mit dem Ausschreibungsverfahren beginnen, um dann am 15. Januar die Auftragsvergabe soweit fertig zu haben, dass wir vom 1. Februar bis zum 17. April den Bereich der Sanierung der Wasseraufbereitung durchführen können.“

Laut Peterson sei es das Ziel, die Badesaison im Mai 2020 wiederzueröffnen. Anschließend solle in den Sommermonaten parallel noch das Technikgebäude saniert werden. „Wir haben allerdings noch keinen Fördermittelbescheid und warten jetzt dringlich auf die Genehmigung des vorfristigen Maßnahmenbeginns, um jetzt anfangen zu können“, so Peterson weiter.

Eigenanteil steigt auf 103 000 Euro

Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf 243 000 Euro. Anders als zunächst geplant beträgt der Förderanteil aber nur noch 140 000 statt 182 000 Euro. Die Höhe des Eigenanteils der Gemeinde steigt damit auf 103 000 Euro. Hierzu erklärte Ron Peterson: „Die Differenz entsteht dadurch, dass die Wiederanschaffung der Chlordosierungsanlage als auch der Flockmitteldosieranlage ein Versicherungsfall ist und durch den Fördermittelgeber als nichtförderfähige Kosten mitangegeben wurde.“ Laut Martina Schlanke werde aber auch der gestiegene Eigenanteil weitgehend durch die Versicherung getragen.

Haushalt muss im Dezember beschlossen werden

Um die Maßnahme wie geplant durchführen zu können, muss die Gemeinde Niedergörsdorf schnellstmöglich ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen, sowie die Genehmigung des Landkreises dazu. Demnach sei es laut Martina Schlanke unbedingt notwendig, dass die Gemeindevertretung den Haushalt für 2020 wie geplant am 11. Dezember beschließt und sich die Entscheidung nicht bis in den Januar verschiebt.

Von Isabelle Richter

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