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Teltow-Fläming Ein Krönchen vom Minister
Lokales Teltow-Fläming Ein Krönchen vom Minister
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18:26 11.05.2014
So kann man sich über Politiker freuen: Sozialminister Günter Baaske (SPD) krönt die neue Fläming-Königin Eva von Holly. Quelle: Gudrun Ott
Glashütte

„Haben Sie keine Scheu vor Königinnen, sie mischen sich gern unters Volk“, rief die scheidende Fläming-Königin Andrea Wesnick am Sonntag den Besuchern des 16. Fläming-Frühlingsfestes in Glashütte zu. Sozialminister Günter Baaske (SPD) krönte Nachfolgerin Eva von Holly und outete sich charmant als Fan der Monarchie. Ein Zepter der besonderen Art überreichte der Chef des Baruther Museumsdorfes Glashütte, Georg Goes: eine stilisierte Blume, angefertigt vom Glasmacher Patrick Damm.
Die neue Fläming-Königin war am 16. März von einer 18-köpfigen Jury gewählt worden. Die 24-Jährige arbeitet im bürgerlichen Leben als Erzieherin, mag die Natur, wandert gern, fährt Rad und spielt aktiv Handball. Eva von Holly wohnt mit ihren Eltern und vielen Tieren auf einem alten Bauernhof. Ihr Vater, Frank von Holly, ist der Bürgermeister von Möckern (Sachsen-Anhalt). Er habe sich schon gefreut, dass sich seine Tochter überhaupt getraut habe, zur Wahl anzutreten, erzählte er und bekannte: „Wir wollen den Fläming über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen.“
Gestern hatten sich in Glashütte viele Vereine zum historischen Festumzug zusammengefunden. Die Flämischen Fahnenschwinger zeigten ihre Kunst, Tanzgruppen wie „Pflastertreter“ und die „Fläming Da(h)men und Herren“ traten auf und stimmlich überzeugten unter anderem die Goersch'sche Chorgemeinschaft aus Baruth und die Chorgemeinschaft Wiesenburg.
Dass Tradition und Handwerk im Urstromtal zu Hause sind und immer mehr Touristen den Fläming entdecken, bestätigte Marlen Hundrieser vom Sachgebiet Tourismus im Landkreis. So besuchten in diesem Jahr in den Osterferien mehr als 100 Kinder aus ganz Deutschland die Skate-Arena Jüterbog. Erwin Schulz und Ehefrau Rita aus der Storchenstadt Loburg gehörten zu den Besuchern in Glashütte, die kein Fläming-Fest versäumen. „Uns interessieren die Traditionen. Wir erfreuen uns an den schönen alten Kostümen, wie zum Beispiel an den über 100 Jahre alten Fläming-röcken der Trachtentanzgruppe Dahme“, sagten die beiden Gäste aus Sachsen-Anhalt.
Michael Lunkwitz und Sylvia Ebell von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Regionalverband Baruther Urstromtal, stellten beim Fläming-Frühlingsfest den „Baum des Jahres“ – die Traubeneiche – vor. Ein Stück Kultur der Mongolei präsentierten indes Untarmaa und Khaltar Enkhmaa sowie Batkhuu Luvsansharav in ihrer Jurte. Die drei Studenten kamen aus Murun, der Partnerstadt Baruths, die im Norden der Mongolei liegt, knapp 700 Kilometer von der Hauptstadt Ulan Bator entfernt.
Das Fläming-Frühlingsfest war eine Veranstaltung für jeden Geschmack und für die ganze Familie – so kommentierten viele Besucher das Ereignis.

Von Gudrun Ott

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