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Teltow-Fläming Fünf Beispiele für ehrenamtliches Engagement
Lokales Teltow-Fläming Fünf Beispiele für ehrenamtliches Engagement
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05:48 23.12.2016
Die fünf geehrten Ehrenamtler aus Jüterbog mit Blumen und Dankesurkunde. Von links: Rudolf Popp, Erika Ilsitz, Günter Sonnenfeld, Stephan Höhn und Anne Heinze. Quelle: Peter Degener
Jüterbog

Fünf Bürger sind am Mittwochabend im Fröhdener Dorfgemeinschaftshaus von Jüterbogs Stadtverordneten ausgezeichnet worden. „Es ist schwer, aus der Menge der ehrenamtlich Tätigen die richtigen herauszupicken. Sie werden aber nicht nur als Einzelkämpfer hier geehrt, sondern bekommen diesen Preis auch stellvertretend für alle anderen Engagierten“, sagte Bürgermeister Arne Raue (parteilos). Die Ehrung wird traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Integration vergeben. Im sozialen Bereich wurden diesmal zwei Preise verliehen.

„Dass die Jugendabteilung der Jüterboger Feuerwehr heute noch existiert, ist vor allem ihm zu verdanken. Er ist der freiwilligen Feuerwehr konsequent treu geblieben“, sagte der Stadtverordnete Jens Schandert (Für Jüterbog) als Laudator über den Jugendwart Stephan Höhne. Der 27-Jährige Höhne ist seit 17 Jahren Kamerad und seit 2010 Jugendwart– damals hatte die Abteilung genau ein Mitglied, heute sind es 19 junge Kameraden.

Der Leichtathletiktrainer Ernst Troelenberg (2.v.r.) wurde vom SPD-Politiker Erik Stohn (r.) als „Sportsympathieträger“ geehrt. Quelle: Peter Degener

Ebenfalls im sozialen Bereich wurde Erika Ilsitz geehrt. Die 78-Jährige hat über 16 Jahre lang eine Selbsthilfegruppe „Aktiv gegen Osteoporose“ im Nachbarschaftsheim Jüterbog geleitet. „Sie hat dies mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen getan und war den Betroffenen und den Mitarbeitern des Heims eine große Unterstützung“, sagte Laudatorin Karin Mayer (CDU) über Ilsitz. Rudolf Popp ist den Jüterbogern vor allem als Kinderarzt und als Vorsitzender des Tennisclubs bekannt, den er 1974 mitbegründet und über 25 Jahre lang geführt hat. Laudator Uwe Hüttner (Vereinigte Fraktion), lobte vor allem die aktive Jugendarbeit Popps, denn er wisse als Jugendgerichtshelfer „wie wichtig die Freizeitgestaltung für Kinder ist“.

Gründer des Stadtchors geehrt

Der älteste Geehrte am Mittwoch war Günter Sonnenfeld. 81 Jahre alt ist der Jüterboger, der einst den Stadtchor mitbegründete. Als Drucker und mit seiner Stimme habe er die Kultur und den Stadtchor gefördert und mit seinem Engagement dafür gesorgt, dass der Chor vielerorts ein willkommener Gast ist, sagte Anton Gorisek (Linke) über Sonnenfeld.

Mit 14 Jahren schon aktiv in der Flüchtlingshilfe

Die jüngste Geehrte ist die 14-jährige Anne Heinze. „Diese junge Dame setzt sich in der Flüchtlingshilfe für ihre Mitmenschen ein und zeigt vorausschauende Ansichten, die sie von Gleichaltrigen unterscheidet“, sagte Gabriele Dehn (SPD) über die Gymnasiastin, die den Preis im Bereich Integration erhielt. Heinze suche Kontakt zu jungen Flüchtlingen, interessiere sich für deren Lebenssituation und diskutiere ihre Erfahrungen mit anderen. Damit habe sie Vorbildwirkung für Mitschüler und Lehrer „und alle, die von dieser Auszeichnung erfahren“, so Dehn.

Leichtathletiktrainer ist „Sportsympathieträger 2016“

Außerdem wurde auch Leichtathletiktrainer Ernst Troelenberg ausgezeichnet – und zwar vom Landessportbund. Erik Stohn (SPD) überreichte Troelenberg die Nominierungsurkunde zum „Sportsympathieträger 2016“. „Es sind Schüler mit der Bewerbung an mich herangetreten, die ihnen dafür danken wollen, dass Sie sie im Sport fördern“, sagte Stohn.

Von Peter Degener

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