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Teltow-Fläming Fusion bei der Müllabfuhr
Lokales Teltow-Fläming Fusion bei der Müllabfuhr
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16:54 28.04.2015
SBAZV-Vorsteher Lutz Pätzold. Quelle: Foto: Nadine Pensold
Luckenwalde

Der Müll in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald soll künftig komplett vom Südbrandenburgischen Abfallzweckverband (SBAZV) entsorgt werden. Das erfuhr der Umweltausschuss von Teltow-Fläming bei seiner jüngsten Sitzung von Verbandsvorsteher Lutz Pätzold.

Demnach soll der Kommunale Abfallentsorgungsverband (KAEV), der bisher den Süden Dahme-Spreewalds und Teilgebiete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bedient, aufgeteilt werden unter dem SBAZV und dem Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV). Dieser agiert bisher im Landkreis Elbe-Elster und in einem Teil von Oberspreewald-Lausitz. Das hieße, dass die KAEV-Teilgebiete von LDS an den SBAZV und von OSL an den AEV gingen.

Damit könnten in LDS künftig einheitliche Abfallgebühren erhoben werden, sagte Pätzold, und dank zu erwartender Synergieeffekte die Gebühren in Teltow-Fläming stabil auf niedrigem Niveau gehalten werden. Im Gebiet des jetzt noch existierenden KAEV wären sogar zunächst Gebührensenkungen möglich. Bliebe dort aber alles beim alten, wären spätestens ab 2019 wegen des Bevölkerungsrückgangs deutlich höhere Gebühren nötig, berichtete Pätzold.

Schließlich befinde sich der KAEV in einer perspektivisch schwierigen Lage, weil sein Verbandsgebiet nur noch etwa 85 000 Einwohner zähle. Im Vergleich dazu wohnen im SBAZV-Gebiet 273 000 und im AEV-Gebiet 185 000 Menschen.

Pätzold empfiehlt, dass Dahme-Spreewald als Verbandsmitglied des KAEV mit seinem Teilgebiet dem SBAZV und analog Oberspreewald-Lausitz dem AEV beitritt. Dabei sollte eine dezidierte Vermögensaufteilung und eine Vereinbarung zum Personalübergang erarbeitet werden.

Alle bisher beim aufzulösenden KAEV bestehenden Beschäftigungsverhältnisse würden fortgesetzt, kündigte Pätzold an. Welcher Mitarbeiter dann wohin zugeordnet wird, soll ein gesonderter Personalüberleitungsvertrag regeln. Langfristig würden aber Stellen vor allem im Verwaltungsbereich abgebaut. Zeitliches Ziel der Umstrukturierung ist laut Pätzold der 1. Januar 2017.

Von Hartmut F. Reck

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