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Teltow-Fläming Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich
Lokales Teltow-Fläming

Gefährliches Eis im Winter: Polizei gibt wichtige Hinweise

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15:43 10.02.2021
Bricht eine Person im Eis ein, solle man als allererstes die Feuerwehr rufen.
Bricht eine Person im Eis ein, solle man als allererstes die Feuerwehr rufen. Quelle: Julian Stähle
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Der anhaltende Frost hat die Gewässer mit einer Eisschicht überzogen. Die Wasserschutzpolizei warnt jedoch ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen und bittet Eltern, ihre Kinder sehr deutlich vor den damit verbundenen Gefahren zu warnen. Es besteht Lebensgefahr, die leider in jedem Jahr auch von Erwachsenen unterschätzt werde. Die Eisstärken können sehr unterschiedlich sein, sie hängen zum Beispiel vom Gewässer, von Strömungen und von der Beschaffenheit des Eises ab. Einmal eingebrochen, kann sich ein Mensch maximal nur drei Minuten über Wasser halten, dann verlassen ihn die Kräfte und er ist ohne sofortige Hilfe verloren.

Die Polizei rät deshalb davon ab, natürliche Eisflächen zu betreten. Man solle auf Kunsteisflächen zurückgreifen. Besondere Vorsicht sei an Brückenpfeilern, unter Brücken, an Stegen, am Schilf geboten. Insbesondere Eis auf fließenden Gewässern sollten nicht betreten werden. Zudem sollte man nie allein auf Eis treten, damit in einem Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann. Kinder sollten die Notrufnummern 110 und 112 üben. Sollten Personen eingebrochen sein, rät die Polizei dringend davon ab, sich selbst in Gefahr zu bringen. Stattdessen solle man als erstes die Feuerwehr und dann die Polizei rufen.

Vom Ufer aus kann man versuchen, mit einem langen Seil oder Rettungsring, einer Stange oder Leiter der Person aus dem Eiswasser zu helfen. Eine Rettung vom Eis selbst aus ist riskant. Wenn man sich flach auf das Eis legt, verteilt man sein Gewicht aber auf eine breite Fläche und verringert so die Gefahr, ebenfalls einzubrechen. Außerdem sei es ratsam, sich bei Rettungsversuchen möglichst selbst mit einer Leine zu sichern.

Von MAZonline

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