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Teltow-Fläming Gemeinde lässt Sportplatz in Werbig erneuern
Lokales Teltow-Fläming Gemeinde lässt Sportplatz in Werbig erneuern
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00:04 18.11.2014
Manfred Thier (2. v. r.) mit den Ortsvorstehern Danny Zänkert, Sandra Klimaschewski und Matthias Wäsche am Billardtisch (v.l.). Quelle: Behrendt
Werbig

Über die kleinere Summe durfte der zuerst beratende Ausschuss entscheiden. Knapp 5000 Euro Honorar bekommt ein Treuenbrietzener Architekturbüro. Das soll den Innenausbau der Schulküche planen und den Bau überwachen. Reiner Wäsche kritisierte: „Jüterbog holt bis zu zehn Angebote ein und wir belassen es bei einem. Da ist kein Vergleich möglich.“ Seiner Ansicht nach hätten die Leistungen ausgeschrieben werden müssen. Warum dies nicht geschehen ist, begründeten Bürgermeister David Kaluza (parteilos) und Torsten Braune vom Bauamt. Ursprünglich gab es einen Vertrag für alle Bauabschnitte mit diesem Architekturbüro. Wegen der unterschiedlichen Förderung der drei Abschnitte mussten auch die Planungsleistungen gedrittelt werden. Die Gemeindeverwaltung sei froh gewesen, dass sich das Büro darauf eingelassen habe. Deshalb sei kein anderer um ein Angebot gebeten worden. Außerdem sieht die Verwaltung es als günstig an, bei dem Büro zu bleiben.

In der Gemeindevertretersitzung ging es um größere Summen. 196.000 Euro sind für den Innenausbau der Schulküche eingeplant. Sie zählt zur Umgestaltung des Areals zum Campus der Generationen, auf dem ein Mehrgenerationenhaus entstehen soll.

Die Schulküche

Die Schulküchen GmbH Werbig wurde im Dezember 2013 gegründet.

Bisher beträgt das Stammkapital 25.100 Euro. Geschäftsführer der GmbH ist der Koch Frank Natho.

Zweck der Gesellschaft ist es, alle, die eine Kita oder Schule in der Gemeinde Niederer Fläming besuchen sowie ältere und pflegebedürftige Einwohner mit Mittagsessen zu versorgen.

Da die Gesellschaft erst seit 2014 arbeitet, kann sie keinen Kredit aufnehmen, weil ihr die Sicherheiten dafür fehlen.

Billardzimmer ist bei Schülern sehr beliebt

Unterschiedliche Angebote zur Daseinsvorsorge werden ihren Platz an diesem Ort finden. 2013 wurde bereits das Äußere saniert, in diesem Jahr folgten die Mensa und kleinere Räume am Eingang wie Toiletten und Billardzimmer. Letzteres wurde von Jugendkoordinator Manfred Thier den Politikern präsentiert. Er berichtete, dass jeden Mittwoch Schüler ab der 4. Klasse dort Billard spielen. Aufgrund der vielen Interessenten gebe es schon eine Warteliste. Die Pläne gehen aber weiter. „In den Raum soll später einmal ein Laden einziehen“, sagte Thier. Dann ziehen die Billard-Spieler um.

Am anderen Ende der Mensa befindet sich die noch unsanierte Küche. Erhofft wird eine 75-prozentige Förderung für deren Modernisierung. Da auch das Inventar der Küche marode ist, „müssen wir zwischendurch Geräte kaufen, wenn die alten gar nicht mehr nutzbar sind“, sagte Bürgermeister Kaluza. Er verwies darauf, dass die Gemeinde mit der Küchen-GmbH Fördermittel für die Anschaffung der Geräte beantragen will. Da die Firma die 67.000 Euro Eigenanteil nicht hat, beschloss die Gemeindevertretung bei einer Enthaltung, das Stammkapital der Gesellschaft aufzustocken. Ergänzt wurde der Beschluss während der Sitzung um die Klausel, dass das Geld zweckgebunden für den Kauf der Küchengeräte sein soll.

25.000 Euro für neue Weitsprunganlage

Einstimmig fiel der Beschluss zur Umgestaltung des Sportplatzes an der Schule. Für 25.000 Euro sollen eine Weitsprunganlage mit zwei Anlaufspuren und eine vierspurige 60-Meter-Bahn gebaut werden. Die jetzige Weitsprunganlage kann nur noch einseitig genutzt werden. Dort müssen die Kinder deshalb stets lange warten. Die alte Laufbahn ist uneben. Sie wird beseitigt und mit Erde aufgefüllt. Wenn das Wetter so mild bleibt, soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Von Gertraud Behrendt

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