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Teltow-Fläming Gesundheits-Check bestanden
Lokales Teltow-Fläming Gesundheits-Check bestanden
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00:30 26.04.2018
Die Kita-Kinder Celia, Selina und Maja (v.l.) putzen sich ihre Zähne nicht nur regelmäßig, sondern sogar gern. Quelle: Peter Degener
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Altes Lager

Gesundheit ist ein weiter Begriff, der bei vielseitiger Ernährung beginnt und beim anschließenden Zähneputzen noch lange nicht aufhört. Im Familienzentrum Altes Lager, einer Kita mit derzeit 105 Kindern, achten Leiterin Regina Rauhut und ihre Erzieherinnen an vielen Stellen auf die Gesundheit der Kinder – und auch ihrer eigenen. Am Montag wurde der Einrichtung von der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt bestätigt, dass es sich um eine sogenannte „Gesunde Kita“ handelt. Der Verein prüft Kitas in mehreren Bundesländern auf ihre Gesundheitskonzepte. Nach der ersten Verleihung des Qualitätsmerkmals 2008 dürfen Rauhut und ihre Schützlinge weiter stolz auf die Umsetzung sein.

„Wir sind sehr beeindruckt von ihrem Konzept und dem Engagement und Bewusstsein hinsichtlich der Gesundheit“, sagte die Auditorin Iris Schiek am Ende einer Besichtigung der Räume und einem Gespräch mit den Mitarbeitern. Sie war nicht allein gekommen, sondern mit zwei Pädagoginnen aus anderen zertifizierten Kitas, die bereits wussten, worauf es ankommt. „Die Praktiker entscheiden am Ende“, sagte Schiek zu diesem System.

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Weitere „Gesunde Kitas“ in Teltow-Fläming

Im gesamten Land Brandenburg haben sich bislang nur 30 Kitas in dem Programm zertifizieren lassen. Neben der Erfüllung vieler Kriterien fallen für das Zertifikat Kosten in Höhe von 600 Euro an. Diese werden in manchen Fällen durch Krankenkassen getragen, etwa beim Familienzentrum Altes Lager.

Im Landkreis Teltow-Fläming sind daneben noch die Kita Thyrow und die Kita „Am Weichpfuhl“ in Luckenwalde als „Gesunde Kita“ zertifiziert.

In insgesamt sieben Kategorien müssen sich die Kitas im Vorfeld selbst einschätzen: Wie wird die Gesundheitskompetenz der Kinder gefördert und wie wird Sicherheit – etwa im Straßenverkehr – geübt? Auch die Kompetenzen des Personals in Fragen von Hygiene und Erster Hilfe fließen in die Bewertung ein. Besonders positiv war im Familienzentrum das Fazit über die Rahmenbedingungen. Ein ansprechendes Umfeld und viele kleine Räume für Bildungsarbeit fielen auf. „Das sorgt für weniger Lärm und das ist einer der größten Stressfaktoren überhaupt“, so Schiek. Auch an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Erzieherinnen wird bei den Dienstplänen gedacht, denn glückliche Erzieherinnen machen ihre Arbeit besser. „Wir haben einen sehr breiten Gesundheitsbegriff“, sagte Regina Rauhut und freute sich über das neue Schild mit dem Qualitätsmerkmal, das künftig den Eingang zieren soll.

Von Peter Degener

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