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Großbeeren Kitas sind nicht ausgelastet
Lokales Teltow-Fläming Großbeeren Kitas sind nicht ausgelastet
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19:12 11.02.2020
Die leerstehenden Hortcontainer in Großbeeren Quelle: Krischan Orth
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Großbeeren

Container sollen die Kita in Heinersdorf erweitern und die Kita „Kunterbunt“ muss offenbar nicht für Sanierungsarbeiten geschlossen werden. Diese gute Nachrichten gab es am Montagabend in Großbeerens Bauausschuss.

Die Gemeindevertreter hatten die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob die Container des alten Hortstandorts für die Erweiterung der Heinersdorfer Kita genutzt werden können. Die Antwort war ein entschiedenes „Ja, aber“.

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Eine Übergangsmaßnahme

Laut Verwaltung ist der Umzug der Container grundsätzlich möglich. Allerdings sei mit Kosten von „mindestens 150.000 Euro“ zu rechnen. Bauamtsleiter Lutz Ritter schilderte zudem, dass es seitens des Bildungsministeriums Vorbehalte gegen eine Container-Lösung gebe. Trotzdem sagte er: „Wir finden andere Lösungen auch besser, aber als Übergangsmaßnahme geht es.“ Es sei aber ungewiss, ob das Vorhaben am Ende so genehmigt werde.

„Die Räume mit Leben füllen“

Die Gemeindevertreterin Petra Brückner (SPD), selbst Kita-Leiterin in Königs Wusterhausen, regte an, dass der Kita-Träger beim Ministerium ein Konzept vorlege: „Man muss die Räume darin mit Leben füllen.“ Liege ein Konzept vor, sage das Ministerium klar ja oder nein. Am Ende empfahl der Ausschuss einstimmig, dass die Container nach Heinersdorf kommen, zumal die Container ja nicht von den Kindern, sondern auch den Erziehern genutzt werden könnten.

Kein Schimmelbefall

Bezüglich der Kita „Kunterbunt“ bestätigte Ritter seine Ankündigung aus der jüngsten Gemeindevertretersitzung, dass diese nicht für Sanierungsarbeiten geschlossen werden muss. Nachdem es dort einen Wasserschaden gegeben hatte, wurde Schimmelbefall befürchtet. Dies habe sich aber nicht bewahrheitet. „Wir gehen derzeit von kosmetischen Maßnahmen aus“, sagte Ritter. Der Umzug in die geplante neue Kita, die derzeit in Ermangelung eines Haushalts blockiert ist, sei deshalb nicht erforderlich.

Kapazität nicht ausgeschöpft

Zudem könnten in der Kita „Kunterbunt“ weitere 30 Plätze geschaffen werden. Dies würde der Kommune weitere Luft verschaffen. Schon jetzt gebe es eine Kapazität von 460 Kita-Plätzen im Gemeindegebiet – bei einem gemeldeten Bedarf von 403 Plätzen. Auch in den nächsten ein bis zwei Jahren gebe es aus „den neuen Siedlungserweiterungsflächen keine Zuwächse“, so Ritter. Berücksichtigt man Kinder aus anderen Kommunen, die in Großbeeren betreut werden, verschiebt sich die Zahl wieder. Petra Brückner sagte: „Wir haben bestimmt Bedarf an Kita-Plätzen.“

Von Ekkehard Freytag

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