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Teltow-Fläming Großbrand: 600 Feuerwehrleute und Katastrophenschutz im Einsatz
Lokales Teltow-Fläming Großbrand: 600 Feuerwehrleute und Katastrophenschutz im Einsatz
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22:46 23.08.2018
In Bardenitz wurde die Straße nach Tiefenbrunn gesperrt. Quelle: Hartmut F. Reck
Frohnsdorf

Der Waldbrand in Potsdam-Mittelmark stellt die Einsatzkräfte vor eine Mammutaufgabe. Hunderte Feuerwehrleute kämpften am Abend auf einer Fläche von 300 Hektar gegen die Flammen, das brandenburgische Innenministerium kommandierte zwei Brandschutzeinheiten und Einheiten des Katastrophenschutzes in das betroffene Gebiet ab.

„Lage nicht unter Kontrolle“

„Die Lage ist noch immer nicht unter Kontrolle“, sagte ein Sprecher der Einsatzleitstelle Brandenburg/Havel am späten Abend der MAZ. Das größte Problem: Wegen Munition, die sich in dem Waldgebiet im Boden befindet, können die Einsatzkräfte nur von befestigten Wegen aus löschen. Die Dunkelheit erschwere die Löschmaßnahmen zusätzlich, sagt der Feuerwehrsprecher. Am Abend waren 600 Feuerwehrleute, 60 Polizisten, Katastrophenschutz, Rettungsdienst und Seelsorger im Einsatz. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt – er erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Menschen in Sporthalle untergebracht

Am Mittag waren in dem Gebiet mehrere kleine Brände ausgebrochen, die sich rasend schnell zu einem großen Flächenbrand entwickelten. Im Laufe des Abends mussten die Dörfer Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf evakuiert werden, „die Betroffenen sind in einer Sporthalle untergebracht und werden von Seelsorgern und Rettungsdienst betreut“, sagte der Feuerwehrsprecher.

Ob sich das Feuer weiter ausbreiten könne, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. Eine Evakuierung der Kleinstadt Treuenbrietzen und des dortigen Krankenhauses stand am späten Abend aber noch nicht im Raum.

Von seb/RND

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