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Teltow-Fläming Grundstein für Bildungszentrum fern der Heimat
Lokales Teltow-Fläming Grundstein für Bildungszentrum fern der Heimat
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02:28 23.04.2018
Baruths Bürgermeister Peter Ilk (M., parteilos) am gestrigen Dienstag bei seiner Ansprache zur Grundsteinlegung des Ausbildungszentrums. Quelle: privat
Murun

Der Grundstein für ein Handwerker-Ausbildungszentrum in der mongolischen Steppe ist gelegt. Mit einer feierlichen Zeremonie startete am Dienstag der Bau des Gemeinschaftsprojektes zwischen den Partnerstädten Murun, nördlich der Hauptstadt Ulan Bator gelegen, und Baruth, der hiesigen Stadt im Urstromtal mit dem Holzkompetenzzentrum im Gewerbegebiet Bernhardtsmüh.

Als Gäste mit dabei waren bei dem Baustart Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos), Projektleiter Andreas Werk und als Dolmetscher Enkhbold Delgerbayar vom Zescher Gasthof New Nomads. Dessen Frau Enkhmaa Khaltar fieberte hier im heimischen Zesch mit, ob auch alles wie geplant klappen würde. Immerhin hatten die drei Männer den weiten Weg auch deshalb auf sich genommen, um die mongolische Bürokratie zu meistern und die Baugenehmigung für das Vorhaben mit auf den Weg zu bringen.

Am Eingangstor des künftigen Ausbildungszentrums in der mongolischen Steppe. Quelle: privat

Der Grund: Die Baruther hatten in der noch jungen Geschichte dieser Partnerschaft erkannt, wie wichtig dieses Schulungs- und Bildungszentrum für junge Mongolen ist, die ihr Land nicht verlassen wollen. Es fehlt nicht nur an Fachkräften, es fehlt schon an den Voraussetzungen, Fachkräfte überhaupt auszubilden.

Bürgermeister Ilk hatte die Baruther Stadtverordneten davon überzeugen können, dass das Vorhaben für Handwerk, Ökologie und Nachhaltigkeit gut ist. Von dem Ausbildungszentrum würde nicht nur die Mongolei profitieren. Wie berichtet gibt es bereits Interesse hiesiger Unternehmen.

Beim Ausmessen des Grundrisses für das Gemeinschaftsprojekt Murun-Baruth Quelle: priva

Finanziell beteiligt sich die Stadt Baruth nicht an dem Ausbildungszentrum, sie erhält jedoch ein 20 Jahre dauerndes unentgeltliches Nutzungsrecht daran. An deutschem Engagement fehlt es jedoch nicht. Ilk hatte jede Gelegenheit genutzt, das Projekt zu befördern und Befürworter zu finden. So war er Mitte Juli bei einem Bürgermeister-Treffen in der deutschen Botschaft in Ulan Bator anlässlich des Besuchs von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD). Anwesend war damals auch Ilks Schönefelder Amtskollege Udo Haase (parteilos).

Enkhmaa Khaltar ist gespannt, was ihr Mann und der Bürgermeister von der Grundsteinlegung erzählen. Sie hatte bis zum späten Dienstagabend lediglich Bilder erhalten. Für ein Telefonat war die Verbindung zu schlecht.

Erschließungsarbeiten in der mongolischen Steppe. Quelle: privat

Von Jutta Abromeit

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