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Teltow-Fläming Hundebesitzer haben Angst vor Giftködern
Lokales Teltow-Fläming Hundebesitzer haben Angst vor Giftködern
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10:35 18.02.2014
Großbeeren

Ein Fleischbällchen, dass am Donnerstag ein Hundebesitzer in Großbeeren gefunden hat, wird untersucht. Das Ergebnis soll in den nächsten Tagen vorliegen. Dann ist klar, ob es sich um einen Giftköder handelt.

Der Großbeerener CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen hatte am Freitag mehrere besorgte Facebook-Nachrichten von Hundefreunden bekommen. Sie hatten sich bei dem Lokalpolitiker gemeldet, weil sie sich Sorgen machen, dass in Großbeeren Giftköder ausgelegt werden.

Möglicherweise hat ein Unbekannter an mehreren Stellen im Ort Giftköder ausgelegt. Im Internet kursieren verschiedene Gerüchte. Bei der Polizei und beim Ordnungsamt sind indes lediglich zwei Funde bekannt. Einer davon wird nun untersucht. Ein Großbeerener Hundebesitzer hatte am Donnerstag beim Ordnungsamt Großbeeren ein verdächtiges Hackbällchen abgegeben, bestätigt Lothar Schwarz, Chef des Ordnungsamts. „Ich habe das Hackbällchen der Polizei übergeben.“ Es sei mit einer blauen Masse gefüllt gewesen. Ob es sich um Gift handelt, müsse die Untersuchung zeigen.

Der Hundebesitzer hatte das verdächtige Bällchen in der Straße In den Gehren gefunden. Sein Hund musste sich übergeben, nachdem er ein Bällchen gegessen hatte. Der Hundebesitzer hat wenige Meter entfernt bei den Rieselfeldern einen weiteren mutmaßlichen Giftköder gefunden. Andere Funde wollen weder Schwarz vom Ordnungsamt noch Revierpolizist Ingo Herbert bestätigen. Im Internet wird in Foren für Hundebesitzer dagegen von mehreren Fundstellen berichtet, unter anderem auch in der Nähe einer Kita. Der Ordnungsamtsleiter hält die Situation in Großbeeren aber noch nicht für kritisch. Die Gerüchte, dass bereits fünf Hunde an Giftködern verendeten, seien Panikmache. Er habe mit der Polizei, Tierärzten und Tierheimen gesprochen, „die Gerüchte haben sich nicht bestätigt“.

Die Kripo ermittelt nun in dem Fall. Außerdem wurde eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt, bestätigt Revierpolizist Ingo Herbert. „Wir nehmen den Fall sehr ernst“. Es werde auch geprüft, ob es Gemeinsamkeiten mit ähnlichen Fällen in Potsdam und Berlin gibt.

Schwarz und Herbert raten Hundebesitzern in Großbeeren dazu, in den nächsten Tagen besonders aufmerksam zu sein. Die Tiere sollten angeleint sein. Schwarz rät sogar dazu, vorsichtshalber einen Maulkorb anzulegen.

Von Christian Meyer

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