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Teltow-Fläming Ideen zur Neugestaltung des Wiesendreiecks
Lokales Teltow-Fläming Ideen zur Neugestaltung des Wiesendreiecks
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17:54 26.03.2018
Auf einer Wandtafel stellten Vanessa Stark und Daniel Trübenbach die Ideen des Seminarkurses vor und ließen sie bewerten.
Auf einer Wandtafel stellten Vanessa Stark und Daniel Trübenbach die Ideen des Seminarkurses vor und ließen sie bewerten. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Wie der Spielplatz rund um das Luckenwalder Wiesendreieck künftig aussehen könnte – damit beschäftigen sich junge Leute aus dem Friedrich-Gymnasium. Zwölftklässler aus dem Seminarkurs entwickeln unter Leitung von Lehrer Matthias Plättner Ideen für neue Spielgeräte, Verweilplätze und die Einbeziehung der Natur. Beim Sommerfest im Wohnquartier „Am Röthegraben“ stellten die Schüler Vanessa Stark und Daniel Trübenbach ihre Gedanken vor. „Wir beschäftigen uns generell mit dem Röthegraben, seiner Historie und Bedeutung“, sagt Vanessa Stark, „während die Nuthe in der Stadt eine große Rolle spielt, geht der Röthegraben ein bisschen unter.“

Dabei sind die Gymnasiasten auch auf das Wiesendreieck gestoßen. „Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen und sehen nicht mehr schön aus“, sagt Vanessa Stark. Deshalb wurden verschiedene Varianten entwickelt und beim Sommerfest von den Einwohnern mit Punkten bewertet. „Ziemlich viele haben unsere Idee favorisiert“, sagt die Schülerin.

Zwei große Tonnen zum Klettern

Die sieht zwei große Tonnen zum Klettern vor, eine Verbindungsröhre dazwischen sowie eine Brücke über den Graben. „Wir wollen blaue Elemente einarbeiten, um das Wasser des Röthegrabens zu symbolisieren“, so Vanessa Stark. Andere haben Klettergerüste mit Rutschen entworfen. Ob und mit welchen finanziellen Mitteln das Projekt umgesetzt werden kann, ist noch Zukunftsmusik.

„Wir haben schon einmal erfolgreich mit Gymnasiasten zusammengearbeitet, als es um die Zukunft des alten Waschhauses ging“, sagt Marita Kraft vom Quartiersmanagement. „Und wir freuen uns, dass sich wieder junge Leute Gedanken um die Verschönerung des Röthegraben-Umfeldes machen.“

Von Elinor Wenke