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Teltow-Fläming Ihlow ist Spitzenreiter bei Rohrbrüchen
Lokales Teltow-Fläming Ihlow ist Spitzenreiter bei Rohrbrüchen
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18:54 31.01.2014
Aus dem Hahn tropft es nur noch - den Ihlowern kenn dies zur Genüge. Quelle: dpa
Hohenseefeld

Bei der Verlegung der Wasserleitungen vor einigen Jahren in Ihlow sind Fehler unterlaufen. Überlegt wird, den Strang auf der Seite, auf der die Gaststätte steht, neu zu verlegen. Da jetzt erst Heinsdorf mit dem Ausbau an der Reihe ist, könnten Druckminderventile helfen. Üblicherweise muss eine Trinkwasserleitung den Druck von sechs Bar aushalten. "Aber die Leitung ist marode", erläuterte Carmen Straach. Die Verbandsvorsteherin verwies während der jüngsten Sitzung darauf, dass Illmersdorf mit Ihlow verbunden sei. Deshalb seien auch Illmersdorfer betroffen, wenn Ihlow kein Wasser hat. Ob der Zustand noch 2014 verbessert wird, entschied das Gremium nicht.

"Wir wollen Rohrbrüche so schnell wie möglich abarbeiten", versprach Peter Matthies vom Wasserverband Lausitz (Wal), Leitung Netzbetrieb Trinkwasser. "Dafür soll noch ein Partner im Raum Hohenseefeld gesucht werden, um nicht wegen jedes einzelnen Rohrbruchs mit der Technik aus Senftenberg anzurücken", sagte Matthies.

Seit März ist sein Betrieb auch für die Trinkwasseranlagen zuständig. 2013 wurde das Wasserwerk Meinsdorf umgebaut. "Die Filter waren nicht in Reihe geschaltet, sondern jeder Filter für sich." Jetzt entspreche die Anlage dem Stand der Technik. Filterkies sei nachgeschüttet, zwei neue Pumpen seien installiert worden. "Die Gebläseleitung war defekt und provisorisch mit Band umwickelt."

Matthies erläuterte, dass es im Trinkwassernetz die gleichen Probleme gebe wie in allen Verbänden. Dieses Jahr ist eine Brunneninspektion geplant, um zu prüfen, ob sie verockert sind. Eisenocker ist meist weich, kann aber Leitungen verstopfen.

Auch ein Trinkwasserkonzept soll bald erstellt werden. Festgelegt wird, welche Schieber und Hydranten vorrangig in Ordnung zu bringen sind, um Leitungen spülen zu können.

Von Gertraud Behrendt

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