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Jüterbog Ärger über Zustände im Klostergarten
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Ärger über Zustände im Klostergarten
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19:28 10.07.2019
In der Ferienzeit wird der Klostergarten rund um die Uhr von Besuchern genutzt. Nachts ist er in der Hand von Jugendlichen. Quelle: Beate Klemens
Jüterbog

Glasscherben liegen auf Wegen, Grünflächen und im Sandkasten des Kinderspielplatzes zwischen Zigarettenkippen und anderem Unrat. Der Klostergarten neben dem Jüterboger Kulturquartier ist schon lange kein Ort zum Wohlfühlen mehr. Über den Zustand und die nächtliche Ruhestörung durch Gruppen von Jugendlichen ärgern sich nicht nur die Anwohner, sondern auch Bürgermeister Arne Raue (WsJ) seit Jahren. Das Übel zu beseitigen haben sie bisher nicht vermocht.

Auch ein Ton-Impulsgeber hat nicht geholfen

„Ich war lange der Meinung, dass sich mit Vernunft-Appellen etwas machen ließe“, sagt Raue, der sich mehrfach zu nächtlicher Stunde auf den Weg zu den Jugendlichen machte, um um Rücksicht auf die Anwohner und die dort am nächsten Tag spielenden Kinder zu bitten.

Der Erfolg, so seine bittere Einsicht, war gleich Null. Weder durch Appelle, ab und zu erfolgende Streifgänge der Polizei, Kameraüberwachung oder den im Jahr 2018 installierten Ton-Impulsgeber, der mit unangenehmem Geräusch nächtliche Besucher vergrämen soll, hat sich am Zustand etwas verbessert.

Vergrämt sind die Anwohner, die im Hochsommer bei geschlossenem Fenster schlafen müssen, um Ruhe zu finden, sowie die Touristen, die zwischen den Hinterlassenschaften ausgelassener Partyfreude umher staksen müssen. „Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr, was wir als Stadt noch machen können“, sagt Raue.

Anwohner fordern Zaun oder Wachschutz

Dass offenbar an Ort und Stelle auch gekifft wird, wollen Anwohner ebenfalls beobachtet haben. Entsetzt zeigt sich der Bürgermeister darüber, dass die Polizei bislang nichts gegen den ihr bekannten Straftatbestand unternommen hat und den Einsatz eines Drogenhundes mit der Begründung ablehnt, dass es für Drogen an Beweisen fehle. Die Anwohner, die sich in einem Brief an Raue wandten, fordern dennoch, dass etwas passiert, „wenn es sein muss mit einem Zaun oder Wachschutz“, so eine Mieterin. „Die Stadt ist Eigentümerin des Platzes und der Bürgermeister muss sein Hausrecht durchsetzen.“

Von Uwe Klemens

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