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Jüterbog Bauarbeiten am Waldauer Weg
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Bauarbeiten am Waldauer Weg
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15:03 06.07.2019
Vom alten Straßenbelag ist im ersten Bauabschnitt zwischen Dennewitzer Straße und Rettungswache nichts mehr zu sehen. Quelle: Uwe Klemens
Jüterbog

Kaum wiederzuerkennen ist in diesen Tagen der Waldauer Weg am südlichen Stadtrand Jüterbogs. Seit 17. Juni drehen sich hier die Bagger und haben im ersten Bauabschnitt von der alten, teils asphaltierten, teils gepflasterten Fahrbahn kaum etwas übrig gelassen.

Sinnvolle Zusammenarbeit

Die seit zwei Jahren geplante, grundhafte Erneuerung der Straße ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises, der Stadt und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Jüterbog-Fläming. Den Hut auf hat der Kreis, dem die Fahrbahn gehört, die als wichtige Ortsverbindung in Richtung Bochow gilt. Die Zusammenarbeit ist nicht nur in baulicher Hinsicht, sondern auch aus Kostengründen sinnvoll.

Denn nicht nur der Zustand des Straßenkörpers gab schon seit Jahren immer wieder ein Anlass zur Kritik, sondern auch die Bürgersteige, für die wiederum die Stadt zuständig ist. Der wichtigste Grund, warum die Straße trotz allgemein klammer Kassen nun endlich gemacht werden musste, schlummert in Form maroder Trink-, Schmutz- und Regenwasserleitungen im Untergrund.

Ehrgeiziger Endtermin

Das ehrgeizige Ziel ist, dass der gesamte Waldauer Weg zwischen Dennewitzer Straße und Ortsausgang Richtung Bochow bis Ende August kommenden Jahres fertiggestellt ist, erläutert Bianka Dressel, die als Bauüberwacherin des Landkreises auf der Baustelle den Hut auf hat. Der erste von insgesamt drei Abschnitten soll im September, also in gut zwei Monaten asphaltiert werden, so dass dann zumindest wieder die dortigen Anlieger ungehindert auf ihre Grundstücke kommen. Denn die Baumaßnahme erfolgte unter Vollsperrung. Wer derzeit von Jüterbog nach Bochow will, muss den Umweg über die B101 oder die Umleitungsstrecke über Rohrbeck nehmen.

Zu den Herausforderungen der Baustelle gehört nicht nur die übliche, bodenarchäologische Begleitung, sondern auch, dass die Rettungswache zu den Anliegern gehört. Als Ausweichstrecke für die Rettungsfahrzeuge wurde der Weg durch die Wohnlage und über den Fossato-di-Vico-Weg gewählt, während die Post-, Müllabfuhr- und Baufahrzeuge den Weg am Rohrteichstadion nutzen.

Abstimmungen laufen gut

„Die Abstimmungen zwischen Rettungswache, sonstigen Anlieger, Archäologen und den Bauleuten der beauftragten Strabag-AG verlaufen unproblematisch“, sagt Dressel. Per Handzettel wurden alle Beteiligten über den geplanten Bauablauf informiert. Bei besonderem Abstimmungsbedarf oder für Kritik steht darauf die Telefonnummer des Bauleiters. „Auch das Miteinander von Bauleuten und Archäologen klappt gut“, sagt Dressel. „Wenn die Archäologen an einer Stelle graben, arbeiten die Bauarbeiter so lange am anderen Ende der Baustelle, so dass es keine Verzögerungen gibt“, so die Bauüberwacherin.

Wenn die Straße fertig ist, werden nicht nur die Huckel im Asphalt, sondern auch die Stolperfallen für Fußgänger verschwunden sein.. Hinzu kommen neugestaltete Nebenbereiche, übersichtlichere Parkplätze und neue Straßenlaternen mit moderner LED-Technik. Die Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro teilen sich die drei Bauherren zu unterschiedlichen Anteilen. Auch die Edis, die neue Stromkabel verlegt, ist mit im Boot.

 

Von Uwe Klemens

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