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Jüterbog Erntefest in Seehausen
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Erntefest in Seehausen
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19:43 29.09.2019
Prunkvoll: Der Erntewagen mit Erntekrone wird beim Umzug in Seehausen von Pferden gezogen. Quelle: Frank Nessler
Seehausen

Angeführt von den Klängen des Spielmannszuges aus dem benachbarten Seyda (Sachsen-Anhalt) begann am Sonnabend pünktlich um 13 Uhr das diesjährige Erntefest in Seehausen, einem Ortsteil von Niedergörsdorf. Erster Höhepunkt der Traditionsveranstaltung war der Umzug über den Dorfanger. Dieser Teil des Programms wurde, nachdem er im Vorjahr nicht stattfand, wiederbelebt. Mit Erfolg: 30 Bilder, darunter der von Pferden gezogene Erntewagen mit der Erntekrone sowie zahlreiche geschmückte Trecker und Rasenmäher, zogen an den Besuchern vorbei.

Diese strömten zahlreich auf das Festgelände an der Kulturscheune. Im Gebäude wurde es eng. Blasmusik stand dort ab 14 Uhr auf dem Programm. Die Musiker hatten eine große Fangemeinde. Zum Tanz spielten am Sonnabend die Blasmusikanten aus Seyda in Seehausen auf. Extra wegen der Musiker reisten sogar Fans aus Lauchhammer an. Nicht nur zum Zuhören – es wurde in der Kulturscheune, die vor 1990 ein Schafstall war, auch getanzt.

Traditioneller Knullenkuchen fand viele Abnehmer

Während die Blasmusikfreunde auf der Tanzfläche Kalorien verbrannten, wurde im Dorfbackofen der beliebte Knullenkuchen gebacken. Andrea Schuknecht und Andrea Mehlis verteilten am Vormittag 26 Kilogramm der beliebten regionalen Köstlichkeit auf acht große Kuchenbleche. Am Freitag hatten sie für die Teigmasse zehn Kilogramm Kartoffeln gekocht und gepellt. Im Dorfbackofen, den Tino Hagendorf und Martin Holte anheizten, erhielt der Knullenkuchen den letzten Schliff.

Viele der Erntefest-Besucher konnten es kaum abwarten, dass die süße Spezialität, die mit Zucker und Sahne gegessen wird, fertig war. Innerhalb von zwei Stunden war alles verzehrt. Organisatorisch hatte Wilfried Fromm in diesem Jahr beim Erntefest in Seehausen wieder den Hut auf. Er zog, nach dem der letzte Ton der Blasmusikanten verklungen war, eine erste positive Zwischenbilanz. Am Abend heizte dann noch die Band So dem jüngeren Publikum ein.

„Ich fluche während der Vorbereitung jedes Jahr aufs Neue, aber wenn der Tag ran ist, die Musik spielt und man sieht, wie sich die Leute freuen – dann ist das der Lohn der Arbeit“, so Fromm. Der 67-Jährige weiß, dass für die Durchführung des Festes viele Helfer nötig sind. Die sind nicht immer verfügbar. Deshalb ist Fromm froh, mit der Gaststätte aus Lindwerder einen Partner gefunden zu haben, der die Bestuhlung und Dekoration in der Kulturscheune und den größten Teil der Verpflegung während des Erntefeste übernimmt,

Von Frank Neßler

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