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Jüterbog Gunther Emmerlich wärmt die Herzen
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Gunther Emmerlich wärmt die Herzen
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20:30 22.12.2019
Gunther Emmerlich M.) mit Jeanne Pascale Schulze (Sopran/l.), Sabina Herzog (Cello und Sopran), Johann Plietzsch (Trompete) und Matthias Suschke (Orgel und Klavier). Dahinter der Chor der Jüterboger Kantorei unter Leiterung von Peter-Michael Seifried in der Nikolaikirche. Quelle: Hartmut F. Reck
Jüterbog

Ein gern und schon häufiger gesehener Gast in der Jüterboger Nikolaikirche ist der Dresdner Sänger und Entertainer Gunther Emmerlich. Am späten Nachmittag des 4. Adventssamstags konnte Kreiskantor Peter-Michael Seifried den berühmten Kollegen herzlich begrüßen. Dabei erinnerte er an eins seiner vorherigen Konzerte, bei denen Emmerlich im dicken Skianzug aufgetreten sei, weil damals minus zwei Grad in der Kirche herrschten.

Warme Gefühle bei sechs Grad Celsius

Ganz so schlimm war es diesmal bei etwa sechs Grad plus nicht, aber als warm kann man das auch nicht bezeichnen. Gegen die Kälte sangen Emmerlich und sein Ensemble erfolgreich an. Wenn davon auch nicht die Füße warm wurden, so doch die Herzen, etwa beim wunderbar vorgetragenen „Ave Maria“ der Sopranistin Jeanne Pascale Schulze oder beim „Abendsegen“ im Duett mit der zweiten Sopranistin im Bunde, Sabina Herzog, die dafür extra ihr Cello zur Seite legte. Oder eben bei den vielen bekannten Weihnachtsliedern, die mit oder ohne die sonore Bass-Stimme Emmerlichs vorgetragen wurden.

Neben dem Cello von Sabina Herzog sorgten Johann Plietzsch (Trompete) und Matthias Suschke (Orgel und Klavier) für die instrumentale Begleitung. Nicht zu vergessen der Chor der Kantorei Jüterbog unter Leitung von Peter-Michael Seifried, der das Konzert abrundete.

„Ihr Kinderlein kommet in Beethovens Stall“

Aber nicht allein der Gesang sorgte für die passende Weihnachtsstimmung. Es waren vor allem die vorgetragenen Geschichten zwischendurch, die zum Lachen, aber auch zum Nachdenken beitrugen. Etwa die heiteren Erinnerungen Emmerlichs an seine Auftritte als Weihnachtsmann, die mangels passender Verkleidung den besinnlichen Heiligen Abend im Familienkreis fast sprengte. Oder die Erzählung von Renatchen, die immer voller Inbrunst sang: „Ihr Kinderlein kommet in Beethovens Stall“.

Aber auch nachdenkliche Betrachtungen wie etwa die Feststellung aus einem bekannten Weihnachtsgedicht: „Aus dem schönsten der christlichen Feiern hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht und vergisst den Sinn der stillen, heiligen Nacht“, gehörten dazu.

Mitsingen für alle

Emmerlich beendete das Konzert mit dem gemeinsamen Singen von „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und dem Hinweis: „Weil ich die Textsicherheit meiner Landsleute kenne, singen wir nur die erste Strophe.“

Weitere Strophen und Lieder werden in diesen Tagen in der Nikolaikirche erklingen. Darauf machte Kantor Seifried aufmerksam. Nicht nur am Heiligen Abend, sondern auch bei der traditionellen Christmette am frühen Morgen des 1. Weihnachtstages um 7 Uhr: „Keine Predigt, nur die Weihnachtsgeschichte und viele bekannte Lieder“, so Seifried, der auch zum Ensemble Clairveaux gehört, das am 2. Weihnachtsfeiertag um 15 Uhr in der Liebfrauenkirche auftritt. Zum „Nachtisch“ wird der Tenor Björn Casapietra am Sonnabend, dem 28. Dezember, um 17 Uhr in der Nikolaikirche seine „Christmas Love Songs“ singen.

Von Hartmut F. Reck

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