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Jüterbog Heimatverein knüpft neue Kontakte in Europa
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Heimatverein knüpft neue Kontakte in Europa
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19:06 03.12.2019
Verschwisterungs-Festakt zwischen Aßlar und Fossato di Vico in Aßlar mit Jüterboger Beteiligung. Quelle: Heike Pöllmitz
Aßlar/Waldbröl/Jüterbog

Ziemlich erschöpft, aber begeistert sind mehrere Vertreter des Heimatvereins Jüterboger Land am Montagabend in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Vier Tage lang waren sie in Sachen Städtepartnerschaft unterwegs. In einem Rutsch haben sie die beiden westdeutschen Partnerstädte Jüterbogs besucht: Aßlar in Hessen und Waldbröl in Nordrhein-Westfalen. Und über diese sind sie verbandelt mit deren Partnerstädten im europäischen Ausland.

So ist das südbrandenburgische Jüterbog über Aßlar bereits „verschwägert“ mit der südfranzösischen Stadt Saint-Ambroix. Und nun kommt noch das süditalienische Fossato di Vico dazu, mit dem das südhessische Aßlar seit dem vergangenen Wochenende endgültig „verschwistert“ ist. Bereits im Mai war Aßlars Bürgermeister Christian Schwarz nach Umbrien gereist, um dort die Partnerschaftsurkunde zu unterschreiben. Nunmehr erfolgte der Gegenbesuch seiner italienischen Amtsschwester Monia Ferracchiato zur Unterzeichnung der so genannten Rückverschwisterungsurkunden.

Über Verschwisterung entscheiden die Stadtverordneten

Dazu waren auch Vertreter der anderen Partnerstädte nach Aßlar eingeladen, darunter die Abordnung des Heimatvereins Jüterboger Land mit seinem Vorsitzenden Jörg Podzuweit und dessen Stellvertreter Falk Kubitza. Die Chancen, dass es auch zu einer Verschwisterung (geschlechtergerechtes Neudeutsch für Verbrüderung) zwischen Jüterbog und Fossato di Vico kommt, stehen ihrer Meinung nach gut. Immerhin gibt es bereits einen Fossato-di-Vico-Weg in Jüterbog. Darüber zu entscheiden hat aber nicht der Heimatverein, sondern die Stadtverordnetenversammlung.

Plüschböcke als Hochzeitsgeschenk

Bei dem Festakt in Aßlar schenkte der Jüterboger Heimatverein dem Bürgermeister von Aßlar einen Plüschbock mit Brautschleier und der Bürgermeisterin von Fossato di Vico einen Plüschbock mit Zylinder, „damit sie immer aneinander denken und darüber Jüterbog nicht vergessen“, so Podzuweit. Im Gegenzug überreichte die italienische Bürgermeisterin Falk Kubitza einen Wappenteller ihrer Stadt.

Fossato di Vicos Bürgermeisterin Monia Ferracchiato überreicht Falk Kubitza aus Jüterbog einen Wappenteller ihrer Stadt. Rechts: Aßlars Bürgermeister Christian Schwarz. Quelle: Heike Pöllmitz

Bereits am Freitagabend vor dem offiziellen „Staatsakt“ kam es zu freundschaftlichen Begegnungen mit den Vertretern der französischen und italienischen Partnerstädte. „Dieser Austausch eröffnet ganz neue Perspektiven“, schwärmt Podzuweit im Nachhinein: „Das ist ein gelebtes Europa ohne Grenzen.“

Perlenhochzeit im März 2020

Über die andere Partnerstadt Waldbröl sind Aßlar und Jüterbog auch mit der englischen Stadt Witham und der polnischen Stadt Sviebodzice (ehemals Freiberg in Schlesien) verbandelt. Beide konnten diesmal keine Vertreter nach Aßlar schicken. Dafür fuhr die Jüterboger Delegation am Sonntag nach Waldbröl und bereitete auf dem Adventsmarkt in der dortigen Markthalle am Stand des Waldbröler Städtepartnerschaftsvereins Klemmkuchen zu. Das Backwerk aus dem Fläming wie auch der Likör Zinnaer Klosterbruder fanden reißenden Absatz. Am Rande verständigte man sich mit der neuen Waldbröler Vereinsvorsitzenden Marianne Pfeiffer, die Kontakte zu intensivieren und gemeinsame Vorhaben zu planen. So steht am 2. März 2020 nach 30 Jahren die „Perlenhochzeitstag“ ins Haus

Von Hartmut F. Reck

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