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Jüterbog Das war 2018 in Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Das war 2018 in Jüterbog
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10:36 24.12.2018
Die Jüterboger Feuerwehr musste zu über 200 Einsätzen ausrücken. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Das waren die wichtigsten Ereignisse in Jüterbog und seinen Ortsteilen im nun ablaufenden Jahr 2018.

Brennende Wälder und Kasernen, große Bauvorhaben und ein ganz besonderes Jubiläum: So vielfältig war das Jahr 2018 in Jüterbog.

Januar: Die Stadt stellt die Umbaupläne für die Wiesenoberschule vor. Das Ziel, die Schüler ab Sommer übergangsweise in die Pestalozzischule ziehen zu lassen, kann nicht gehalten werden.

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Februar: Ein Elch erregt Aufsehen, als er in aller Ruhe über die Umgehungsstraße bei Jüterbog spaziert. Anwohner filmen und fotografieren das 300-Kilogramm-Tier vom Neumarkt aus.

März: Fast 1,3 Millionen Euro soll die Erneuerung der Lindenstraße in Jüterbog II kosten. Nachdem die Verwaltung die Pläne im März vorstellt, regt sich Unmut bei den Anwohnern, die eine sechsstellige Summe der Kosten tragen sollen.

April:
Ein Streit zwischen Stadt und Kirchengemeinde eskaliert und mündet in der Schließung der Nikolaikirchtürme. Hintergrund ist die fehlende Unterstützung für die Flüchtlingshilfe. Nach einem klärenden Gespräch zwischen Bürgermeister und Pfarrer wird die Aussichtsplattform wieder geöffnet.

Mai: In der Dennewitzer Straße geht ein Mann mit einer Eisenstange auf fahrende Autos los. Der Fall sorgt im Internet für Aufsehen. Denn: Der Mann ist nackt und ein Flüchtling. Vom Gericht wird er später als nicht schuldfähig erklärt.

Juni:
Der Jugendclub in Jüterbog II feiert 40-jähriges Bestehen. Die Einrichtung hat sich als Treffpunkt für die Jugend etabliert. Im Jubiläumsjahr wird auch der neue Computerraum im Jugendclub eröffnet.

Juli: „Love, Tolerance and Rock & Roll“ ist das Motto des ersten Konzerts des Jugendbeirats der Stadt. Auch sonst ist das Gremium in 2018 aktiv: Mehrere neue Mitglieder treten bei und das Engagement für Themen in der Stadt wird verstärkt.

August: Geldsegen für Ehrenamtler: Im August überreicht Brandenburgs Staatskanzleichef Martin Gorholt zwei Fördermittel-Schecks. Für die Flüchtlingshilfe gibt es fast 14.000 Euro. Die Jüterboger Feuerwehr erhält 8500 Euro.

September:
Um junge Randalierer aus dem Kräutergarten am Mönchenkloster zu verscheuchen, schafft Bürgermeister Arne Raue ein Ultraschallgerät an. Trotz heftiger Debatten: Der Einsatz bleibt wirkungslos.

Oktober: Ein Streit zwischen den Boxern des ESV Lok Jüterbog und der Verwaltung sorgt für Diskussionen: Der Verein hat Schulden bei der Stadt und zweifelt die Nebenkostenabrechnung an. Auch gut gemeinte Tipps von Politikern führen zu keiner Lösung.

November:
Die Stadt Jüterbog steht ohne Wirtschaftsförderer da. Christian Seiler kündigt seinen Job. Eine Ausschreibung erfolglos: Der Posten ist auch zum Jahreswechsel noch vakant.

Dezember: Wartehalle im Bahnhof vor dem Aus? Weil Besitzer Konrad Ertl ein Engagement für sein Projekt vermisst, kündigt er die Schließung an. Ein Verein sichert schließlich die Offenhaltung im Winter.

Von Victoria Barnack