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Jüterbog Tatkräftige Unterstützung im Jugendclub
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19:58 29.10.2019
Celine Kordes unterstützt seit September das Team Jugendclub Jüterbog II. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

„Das FSJ ist gut für die Selbstfindung und um zu sehen, ob der Bereich wirklich das ist, was man in Zukunft machen will“, sagt Celine Kordes. Die 18-Jährige ist seit knapp zwei Monaten von montags bis freitags im Jugendclub Jüterbog II anzutreffen. Noch bis Ende August 2020 wird sie dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Die ersten Wochen im Arbeitsalltag hat sie gut gemeistert – die jungen Besucher des Jugendclubs haben sie schnell akzeptiert. Sogar eigene Spitznamen wie „Cille“ haben sie schon für die 18-Jährige.

Die Erfahrung im Jugendclub hat Celine Kordes in den vergangenen Wochen auch persönlich einen ganzen Schritt vorangebracht. Denn inzwischen sagt sie: „Ich könnte mir vorstellen, eine Ausbildung in dieser Richtung zu machen.“ Das war vor wenigen Monaten noch nicht der Fall.

Was tun nach dem Abi?

Nach ihrem Abitur wusste die Berlinerin, die erst im Juli mit ihren Eltern nach Jüterbog zog, noch nicht genau, wie sie ihre Zukunft gestalten will. Auf den Vorschlag ihrer Mutter, sich doch zunächst für ein FSJ zu bewerben, entdeckte sie kurze Zeit später die Ausschreibung des Landesjugendrings Brandenburg für einen 12-monatigen Freiwilligendienst im Jugendclub Jüterbog II.

Im Frühjahr bekam die 18-Jährige dann die Zusage. An ihren ersten Arbeitstag Anfang September erinnert sich Celine Kordes noch genau. „Es war viel los“, erzählt sie. Rund 20 neugierige Kinder und Jugendliche standen plötzlich vor ihr und wollten wissen, wer das neue Gesicht ist.

Wie ein Sechser im Lotto

Auch von Jugendclubleiter Eik Weiske und Erzieherin Marika Rothkirch wurde Celine Kordes sofort herzlich empfangen. „Es ist angenehm mit den beiden. Wir verstehen uns sehr gut“, erzählt die FSJlerin über ihre neuen Kollegen. Das Kompliment geben Eik Weiske und Marika Rothkirch gern zurück. Sie freuen sich, dass die Stelle, die schon über zwei Jahre unbesetzt blieb, endlich eine Interessentin gefunden hat.

„Sie ist sehr bereichernd und bringt frischen Wind mit rein“, sagt Marika Rothkirch über die 18-Jährige. Und auch Eik Weiske findet: „Celine ist wie ein Sechser im Lotto.“ Aus seiner Sicht habe sie bisher viel Engagement und Empathie gezeigt. Für die Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe habe die FSJlerin also durchaus ein Händchen.

Projekte selbstständig planen und durchführen

Das hat Celine Kordes übrigens auch, wenn es um kreative Ideen geht. Der erste Bastelrunde mit ausgedienten CDs kam bei den Kids gut an. „Viele Kinder haben sich daran beteiligt, und am Ende kamen sogar noch ein paar Jugendliche dazu. Darüber habe ich mich echt gefreut“, erzählt die 18-Jährige. Weitere Kreativprojekte sind bereits in Planung. Denn das selbstständige Planen und Durchführen von Projekten ist eine der Hauptanforderungen an die FSJlerin.

Von Isabelle Richter

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