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Jüterbog Sozialausschuss berät über Bildung von Schulbezirken
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Sozialausschuss berät über Bildung von Schulbezirken
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17:14 22.11.2019
Die Wohnadresse der Schulanfänger aus Jüterbog soll darüber entscheiden, welche städtische Grundschule sie künftig besuchen. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Die Mitglieder des Jüterboger Sozialausschusses geben ihre einstimmige Empfehlung an die Stadtverordneten, dem Beschluss über die Bildung von Schulbezirken für die städtischen Grundschulen zuzustimmen. Die Entscheidung darüber soll in der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, den 27. November um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses fallen.

Hintergrund: In der zum Beschluss vorliegenden Satzung werden alle Straßen der Stadt jeweils dem Schulbezirk I oder II zugeordnet. Je nach Wohnadresse der künftigen Schulanfänger wird damit zunächst festgelegt, ob sie ab dem Schuljahr 2020/21 die Lindengrundschule in der Geschwister-Scholl-Straße oder die Geschwister-Scholl-Grundschule im Eichenweg besuchen. Die Satzung über die Bildung von Schulbezirken wird jedes Jahr neu gefasst und beschlossen.

Einteilung richtet sich nach Kapazitäten

„Es ist grundsätzlich so, dass wir immer begrenzte Kapazitäten an den Schulen haben. Daher muss jedes Jahr überprüft werden, wo die Schulanfänger eingeordnet werden“, begründete Anke Stöckigt die jährliche Neubildung der Schulbezirke im jüngsten Sozialausschuss. Laut der Sachgebietsleiterin für Bildung, Jugend und Sport läge die Kapazität der Lindenschule im Schuljahr 2020/21 bei zwei ersten Klassen à maximal 25 Schülern und in der Schollschule bei drei ersten Klassen à maximal 28 Schülern.

Klassen sollen möglichst gleich stark ausgelastet sein

Auf Nachfrage des Ausschussmitgliedes Ronald Schrank (BBJ), ob man nicht einfach Überschneidungsgebiete ausweisen könne, um sich die jährliche Neufassung der Satzung zu ersparen, erwiderte Anke Stöckigt: „Wir wollen eine gewisse Gerechtigkeit und die Garantie für die betrieblichen Abläufe haben.“ Dazu gehöre, dass die Klassen von Anfang an gleich stark ausgelastet sind. „Wir wollen vermeiden, dass in der einen Schule 28 Kinder die erste Klasse besuchen und in der anderen vielleicht nur 20“, so die Sachgebietsleiterin weiter.

Mit Hilfe der jährlichen Anpassung der Satzung ließe sich dies laut Stöckigt besser kontrollieren. Denn: „Wenn mehr Wünsche als Plätze da sind, wird es sehr schwierig“, so die Sachgebietsleiterin „nach welchen Kriterien wählt man dann aus?“

Verwaltung möchte die soziale Mischung

Darüber hinaus wolle die Verwaltung verhindern, dass Eltern und Kinder eine bestimmte Schule bevorzugen und sich dadurch in einer Grundschule soziale Präferenzen abzeichnen. „Es soll wirklich ein soziales Miteinander sein und dazu tragen nichtüberschneidende Schulbezirke sehr bei“, erläuterte Anke Stöckigt.

Falls es von Eltern aber doch den Wunsch geben sollte, dass ihr Kind eine andere Schule besucht, gebe es immer die Möglichkeit, einen Platz in der bevorzugten Schule zu beantragen. Oftmals habe das praktische Gründe. Zum Beispiel, weil schon das Geschwisterkind eine der beiden städtischen Schulen besucht. Wie Maritta Böttcher (Linke) und Jacqueline Becker (FJB) aus Erfahrung berichteten, habe es die Stadt bisher auch immer geschafft, die Wünsche der Eltern und Kinder zu berücksichtigen.

Von Isabelle Richter

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