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Jüterbog „Carol Singing“ in der Nikolaikirche in Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog „Carol Singing“ in der Nikolaikirche in Jüterbog
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15:44 01.12.2019
Nur beim „O du fröhliche“ klappte das Mitsingen auf Anhieb. Knapp einhundert Zuhörer waren gekommen. Quelle: Uwe Klemens
Jüterbog

Weihnachtslieder aus verschiedenen Jahrhunderten und von mehreren Kontinenten erklangen am Vorabend des ersten Advents in der Jüterboger Nikolaikirche. Kreiskantor Peter-Michael Seifried hatte dazu vier Chöre und ein Bläserensemble aus Jüterbog und der Region eingeladen sowie als Solisten die Sopranistin Katharina Löwe, den Bassist Florian Hille und den Saxofonisten Matthia Maccarelli.

„Unsere gotische Hallenkirche verträgt das“

„Wir sitzen hier, um zu singen. Auch sie sind eingeladen, laut und kräftig mitzusingen. Unsere gotische Hallenkirche verträgt das“, sagte Seifried zu den etwa 100 Besuchen in der Kirche. Fast ebenso viele Sänger und Instrumentalisten hatten sich in den zurückliegenden Wochen auf das Jüterboger „Carol Singing“ vorbereitet, dass in dieser Besetzung nicht noch mal zu hören sein wird.

„Perspektivwechsel“nannte Superintendentin Katrin Rudolph in ihrem Grußwort die Veranstaltung. „Jeder hat die Wahl, die beginnende Adventszeit als laut, schrill und hektisch zu empfinden oder sie als Gelegenheit zu sehen, den Weg nach dem innerem Frieden zu suchen“, so Rudolph.

Sopranistin Katharina Löwe und Bass-Sänger Florian Hille. Quelle: Uwe Klemens

Zum ersten Mal in Jüterbog zu Gast

Während die Jüterboger Kantorei, das Samuel-Scheidt-Ensemble des Kirchenkreises und der Jüterboger Posaunenchor an dieser Stelle schon oft zu hören waren, waren die aus Berlin angereisten Solisten, die Kantorei Teltow und der Chor der Neuapostolischen Kirche Blankenfelde zum ersten Mal in Jüterbog zu Gast.

Saxofonist Matthia Maccarelli spielt in der Nikolaikirche in Jüterbog. Quelle: Uwe Klemens

Das Quempas-Singen, bei dem die Chöre zwei lateinisch gesungene Weihnachtslieder von verschiedenen Stellen im Kirchenschiff vierstimmig erklingen lassen, die Herz erwärmenden Duette und Solopartien der Gesangssolisten und Maccarellis weiches Saxofon ließen die 90 Minuten, trotz kalter Kirche wie im Fluge vergehen.

Nur selten ein zartes Stimmchen

Einzig der Plan, auch die Konzertbesucher zum Mitsingen zu bewegen, hatte, trotz vorab verteilter Textblätter, nicht funktioniert, „war aber eigentlich die Grundidee des Konzertes“, wie Seifried, der selbst als Sänger, Posaunist, Organist und Dirigent mitwirkte, nach dem Schlussapplaus feststellte. Nur bei den bekanntesten Liedern war hier und da von den Bänken ein Stimmchen zu hören.

Von Uwe Klemens

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