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Jüterbog Jüterbogs Ehrenamtler ausgezeichnet
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Jüterbogs Ehrenamtler ausgezeichnet
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00:19 18.06.2018
Das sind die diesjährigen Preisträger aus Jüterbog. Quelle: Isabelle Richter
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Jüterbog

Im Rahmen der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche wurden am Mittwochnachmittag die Auszeichnungen für Jüterbogs fleißigste Ehrenamtler im Kulturquartier Mönchenkloster übergeben. Insgesamt elf Jüterboger waren dabei für ihr ausgesprochenes Engagement in der Seniorenarbeit geehrt worden – zwei davon waren auf der Veranstaltung nicht anwesend.

Wichtige Kontaktpersonen und tatkräftige Helfer

Die Ausgezeichneten sind Rudolf Hill, Hardy Wessely, Hartmut Speer, Gundula Brüggemann, Brunhilde Büldt, Nadine Bochow, Heike Oberländer, Ilona Rühlicke, Margit Stahnke, Friedhelm Schüler und Gitta Liese. Letztere erhielt bereits am Montag bei der Eröffnung der Seniorenwoche im Landkreis Teltow-Fläming ein Dankeschön für ihre freiwillige Arbeit und ihre lebenslustige Art.

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Auch während der Ehrung in Jüterbog hagelte es lobende Worte von der Vorsitzenden des Jüterboger Senioren- und Behindertenbeirats, Marlies Zappe. Denn die Ausgezeichneten gelten unter den Senioren als wichtige Kontaktpersonen, gute Zuhörer und tatkräftige Helfer. Zudem würden sich viele von ihnen auch bei der Betreuung der Besucher im Mönchenkloster oder als Unterstützer beim Heimatverein engagieren.

Neues Freizeitangebot seit diesem Jahr

„Ein Vierteljahrhundert aktiv und mitbestimmend“ lautet das diesjährige Motto der Festwoche. Marlies Zappe erklärte dazu: „Mitbestimmung ist keine Frage des Alters.“ Die Vorsitzende des Jüterboger Senioren- und Behindertenbeirats schilderte während der Veranstaltung die positiven Entwicklungen der städtischen Seniorenarbeit.

Dazu zählt auch ein weiteres Freizeitangebot. Seit diesem Jahr gibt es im Jüterboger Mönchenkloster einmal monatlich das Angebot von Vorträgen und Filmvorstellungen speziell für Senioren.

Offene Baustellen gibt es trotzdem

Verbesserungspotenzial für die Zukunft sah Marlies Zappe dagegen noch in den Bereichen Barrierefreiheit. In Supermärkten und Discountern sorgen enge Gänge, kleine Preisschilder oder fehlende Toiletten beispielsweise immer noch für Probleme.

Auch beim Thema Präsenz von Krankenkassen in der Stadt seien die Senioren nicht zufrieden. „Wir haben keine Krankenkasse mehr vor Ort“, so Zappe.

Von Isabelle Richter