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Jüterbog Heimatverein besucht Partner zum Stadtfest
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Heimatverein besucht Partner zum Stadtfest
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14:31 14.06.2019
Gemeinsames spontanes Singen beim 9. Aßlarer Stadtfest vor zwei Jahren mit Gästen aus den Partnerstädten Saint-Ambroix, Jüterbog und Aßlar. Quelle: privat
Jüterbog/Aßlar

Seit 28 Jahren pflegt die Stadt Jüterbog eine Städtepartnerschaft mit dem hessischen Aßlar. Dort feiert man seit 2001 alle zwei Jahre das große Stadtfest. In diesem Jahr ist es also das zehnte dieser Art. Und das muss richtig groß gefeiert werden, natürlich nicht ohne die vielen Partnerstädte, die Aßlar noch neben Jüterbog hat.

Für die Jüterboger Repräsentanz an diesem Samstag und Sonntag sorgen etwa zehn Mitglieder des Heimatvereins Jüterboger Land, in dem der frühere Städtepartnerschaftsverein aufgegangen ist. Dessen Mitglieder Ingolf Hannemann und Alt-Bürgermeister Bernd Rüdiger sorgen dafür, dass in der Arbeitsgemeinschaft Städtepartnerschaft innerhalb des Heimatvereins die Freundschaftspflege zu Aßlar und den anderen Partnerstädten weiter aufrechterhalten wird.

Anreise am Freitag

Die Anreise erfolgt am Freitag. Die Strecke zwischen Jüterbog und Aßlar, das mit rund 13.600 Einwohnern unwesentlich größer als Jüterbog ist, beträgt immerhin 470 Kilometer, wofür man mit dem Auto etwa fünf Stunden Fahrzeit einrechnen muss.

Gegen 19 Uhr werden die Gäste aus Jüterbog in Aßlar erwartet. Auch die Vertreter aus den anderen und noch viel weiter entfernten Partnerstädten, dem französischen Saint-Ambroix und dem italienischen Fossato di Vico, dürften ebenfalls schon am Freitag anreisen. Auch zu diesen Städten pflegt Jüterbog freundschaftliche Beziehungen und sieht sich mit ihnen über Aßlar als „verschwägert“.

Ablass für Aßlar

Aller drei Städte werden am Samstag und Sonntag am Stand des Europavereins Aßlar präsent sein. „Wir nehmen vorsichtshalber noch einen eigenen Drei-mal-drei-Meter-Pavillon mit“, sagte im Vorfeld der stellvertretende Heimatvereinsvorsitzende Falk Kubitza. Der Noch-Stadtverordnetenvorsitzende wird wieder in eine seiner Lieblingsrollen als Johann Tetzel schlüpfen und auf dem Aßlarer Stadtfest extra dafür gefertigte Ablassbriefe vertreiben. Denn Grund zur Buße gibt es allemal und zwar gleich dazu: Schmalzstullen mit Spreewaldgurken und original Klosterbruder, der dort als südbrandenburgische Spezialitäten verkauft wird.

Klosterbruder vom Stadtwächter

Für den Ausschank des Klosterbruders sorgt übrigens Alt-Bürgermeister Bernd Rüdiger, der im Kostüm eines Stadtwächters auftreten wird. Weiterhin gibt es Mehl von der Mühle Steinmeyer aus Luckenwalde und Backwaren der Bäckerei aus Hohenseefeld.

Die hoffentlich glückliche Rückreise soll dann erst am Montag erfolgen, weil das Wochenende schon anstrengend genug sein dürfte.

Von Hartmut F. Reck

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