Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Jüterbog Schollhort macht Ferien im Freibad
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Schollhort macht Ferien im Freibad
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:42 28.07.2018
Beim Ferienprogramm des Schollhortes im Freibad. Quelle: Foto: Niclas Koschig
Anzeige
Jüterbog

Hort einmal anders erlebten die vielen jungen Besucher des Hortes „Fantasialand“, der seinen Sitz sonst im Erdgeschoss der Schollschule hat. Seit drei Wochen musste er sein Ferienprogramm in das Freibad in Jüterbog verlegen.

Grund dafür sind die Instandsetzung der Brandschutzanlagen sowie die Erneuerung der Technik im Schulgebäude. Aus der Not machten die Erzieher eine Tugend: Für jeden Tag boten sie ein abwechslungsreiches Programm an und als Alternative dazu ging es jeden Tag ins Freibad, wo die Erzieher mit Unterstützung der Schwimmmeister die Kinder von 5.45 bis 17 Uhr betreuten.

Anzeige

Bad-Betreuung im Dreischichtsystem

„Wir haben extra ein Dreier-Team-System aufgestellt, um die 100 Kinder, die hier täglich ankommen, zu betreuen“, sagte Gabriele Hannemann, Leiterin des Hortes. Besonders während des Super-Sommers ist so ein Sprung in das kühle Nass angenehmer, als in einer Einrichtung herumzuhocken. Viele Kinder machten sogar während der Ferienbetreuung durch den Hort eines der begehrten Schwimmabzeichen.

Aber auch andere Tage kann es geben. Wie zum Beispiel der Donnerstag in der ersten Ferienwoche, als die Kinder wegen schlechten Wetters in den Lindenhort auswichen.

Begeisterte Kinder in der Tierarztpraxis

In den drei Wochen machten die Hortkinder mit ihren Erziehern viele Ausflüge zu umliegenden Attraktionen wie dem Barfußweg in Belitz, kegeln im Fuchsbau sowie eine Busfahrt nach Storkow ins „Irrlandia“. Eines der schönsten Ausflugsziele für die Kinder war jedoch ein Besuch der heimischen Tierartztpraxis von Dr. Görner. Innerhalb der Praxis, führte er die Kinder herum und zeigte ihnen wie der Beruf des Tierarztes zu verstehen ist. Die jungen Besucher durften sogar bei einem der Plüschpatienten Hand anlegen und als „Eintages-Doktor“ die leiden der kleinen Plüsch-Seerobbe heilen.

Viele der Angebote des Hortes sind aber nicht ohne Hilfe auf die Beine gestellt worden, so war es die Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit der Erzieher, Schwimmmeister und Eltern die in großen Anteilen und kleinen Stücken beteiligt waren. „Wir bedanken uns herzlich bei allen die uns das hier möglich gemacht haben, besonders den Schwimmmeistern , die jede Strapaze mitgemacht haben und uns auch bei den kleinen Wehwehchen nicht hängen lassen haben“, sagte Gabriele Hannemann.

Am Tag vor dem Abschlusstag wurde noch einmal mit Hilfe von einem Elternteil auf dem Gelände des Freibades gegrillt. Auch hierfür sind die Hortkinder und Erzieher sehr dankbar.

Von Niclas Koschig

30.07.2018
26.07.2018