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Jüterbog Kirche und Politik für besseres Miteinander
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00:36 25.04.2018
Nikolaikirche in Jüterbog.
Nikolaikirche in Jüterbog. Quelle: Katja Schubert
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Jüterbog

Nach dem Krisengipfel zwischen Kirchenvertretern und Bürgermeister in Jüterbog ebnet auch ein Spitzengespräch zwischen Pfarrern, Gemeindekirchenrat und Vertretern der Stadtverordneten-Fraktionen den Weg zurück zu einem besseren Miteinander in der Stadt. Das Treffen am Freitagabend „trug in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre zu einem besseren gegenseitigen Verständnis bei“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung dazu.

Gegenseitiger Respekt

Demnach seien die Stadtverordneten „beeindruckt davon, wieweit die Kirchengemeinde sich freiwillig für die Attraktivität der Stadt engagiert“. Umgekehrt begrüßten die Kirchenvertreter die Positionierung der Stadtverordneten gegen „Demo-Tourismus in Jüterbog“. Diese war kurz vor den Kundgebungen von „Zukunft Heimat“ und Antifa in der Woche zuvor veröffentlich worden.

Zur Kritik an Pfarrerin Mechthild Falks Umgang mit Straftaten von Flüchtlingen heißt es: „Beide Seiten sind sich einig, dass Fakten, nicht Unterstellungen, wie in jüngster Zeit gegen Frau Falk, die Basis für den Umgang in der Stadt sein müssen.“ Kirche und Politik streben einen Austausch und ehrliche Gespräche an, „um gemeinsam für das Klima in der Stadt und ein gutes Bild der Stadt nach außen zu arbeiten“.

Sechs Fraktionen beim Gespräch dabei

An dem Treffen am Freitagabend hatten sechs Stadtverordnete von CDU, SPD, Linke, Vereinigte Fraktion und Für Jüterbog sowie Falk Kubitza (SPD) als Vorsitzender teilgenommen. Die Fraktion „Wir sind Jüterbog“ hatte sich kurzfristig aus Zeitgründen entschuldigt. Für die Kirchgemeinde nahmen unter andere, die Pfarrer Bernhard Gutsche und Mechthild Falk sowie die Gemeindekirchenratsvorsitzende Martina Richter teil.

Von Uwe Klemens und Alexander Engels

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