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Jüterbog AfD will in Jüterbogs Stadtrat einziehen
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10:47 30.01.2019
Im August hat sich ein Ortsverband der AfD in Jüterbog gegründet- Nun wollen die Mitglieder in den Stadtrat einziehen. Quelle: Christophe Gateau/dpa
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Jüterbog

Die Alternative für Deutschland (AfD) will zum ersten Mal in die Jüterboger Stadtverordnetenversammlung (SVV) einziehen. Der erst im August vergangenen Jahres gegründete Ortsverband hat dafür kürzlich seine Kandidatenliste aufgestellt. Insgesamt sieben Männer und eine Frau wollen sich für die Partei zur Wahl stellen.

Jüterboger gaben Anregung für Inhalte

Mit der Liste der Bewerber um die 22 Plätze im Jüterboger Stadtrat hat der Ortsverband auch sein Wahlprogramm veröffentlicht. Elf Schwerpunkte für die Arbeit der Parteimitglieder sind darauf festgehalten, die bei einem Wahlerfolg verfolgt werden sollen.

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Inhaltlich habe sich die Gruppe an Anregungen orientiert, die „sich aus zahlreichen Gesprächen mit verschieden geschichteten Bürgern“ aus Jüterbog ergeben hatten, berichtet Chris Kaplick, der zum Vorstand des Ortsverbandes gehört und einer der acht SVV-Kandidaten ist.

Lokale Themen und mehr Sicherheit

Die Inhalte sind vielfältig: Unter anderen fordert die AfD mehr bedarfsgerechten Wohnraum für Senioren, eine finanzielle Würdigung für Ehrenamtler in der Stadt, einen Übungsplatz für die freiwillige Feuerwehr und den Anschluss an das Strom- und Wassernetz für die Festwiese im Schlosspark.

Abseits der lokalen Themen spielt auch für die Jüterboger AfD wie für seine bundesweite Dachorganisation die Sicherheit eine große Rolle. So wollen sich die angehenden Lokalpolitiker für den Bestand der Revierpolizei in der Kleinstadt einsetzen und sprechen sich für den Kampf gegen Extremismus, Hass und Hetze aus.

Von Victoria Barnack