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Jüterbog Kreatives aus der Natur
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16:06 14.07.2019
Das Beet hatte während des Abends eine tragende Rolle: Quasi frisch vom Feld holten die Teilnehmer ihre Zutaten. Quelle: Niclas Koschig
Grüna

Die geballte Schönheit der Natur in Kunst umzusetzen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Vier Künstler, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit diesem Thema auseinandersetzen, haben am Samstagabend in der historischen Scheune des Kreativ- und Kulturbauernhofes Grüna ihre Arbeiten präsentiert.

Seit einem Monat sind die Künstler aus Berlin, Spanien und dem Libanon als Teilnehmer des ersten dort stattfindenden Residenzprogrammes vor Ort, um an ihren Werken zu arbeiten (die MAZ berichtete). Sie hatten während dieser Zeit drei ganz unterschiedliche Zugänge zu Kreativität und Kunst. In Grüna beschäftigten sie sich intensiv mit dem Ort, sprachen mit den Menschen und untersuchten die Flora und Fauna der Umgebung.

Interaktives Dinner und Konzert

Nun luden sie und der Besitzer des Hofes, Stefan Heinrich, zu einem Programm mit einem Konzert, einem interaktiven Dinner und einer Ausstellung ein. Auch die Mitarbeit der Gäste war dabei gefragt: Im Zentrum der Fläche war eine mit gefärbtem Licht in Szene gesetzte Installation in Form eines Beetes zu sehen, das während des Abends in das Programm integriert wurde: Mit den darin wachsenden Pflanzen bereiteten die Veranstalter gemeinsam mit den Besuchern das Essen für das Dinner zu. Im weiteren Ausstellungsbereich entdeckten die Gäste Zeichnungen und Videobeiträge der Künstler.

,,Die Werke bestehen größtenteils aus No-Budget-Ressourcen, sie sind regional und praktisch von nebenan“, sagte Stefan Heinrich, der als Unterstützer und Kurator anwesend war. Der Initiator freute sich über die aussagekräftigen Ergebnisse der Arbeit, die die vier Kunstschaffenden auf seinem Kulturbauernhof kreiert hatten.

Künstler aus Berlin, Spanien und dem Libanon

Das libanesische Duo, bestehend aus aus Nour Sokhon und Stephanie Mercack, hatte eine Sound-Installation vorbereitet; vier Wochen lang hatten sich die zwei Künstler mit der Erstellung eines Albums voller bekannt klingender Töne und Geräusche aus der Natur beschäftigt. Silvia Cored aus Spanien zeigte Zeichnungen und Aufnahmen unter dem Titel „Antroporremediadora“. Ihr Hauptmotiv war die Wurzel, welche die Reparatur und Qualität des Bodens symbolisiert. Der Berliner Simon Knab hatte die Idee zur Beet-Installation entwickelt.

Nach dem erfolgreichen Pilotversuch des Residenzprogrammes zog Stefan Heinrich ein positives Fazit. Er hofft auf eine Fortsetzung und finanzielle Unterstützung. Er ist auch auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern.

Von Niclas Koschig

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