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Jüterbog Gymnasium bekommt neuen Sportplatz und Cafeteria
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Gymnasium bekommt neuen Sportplatz und Cafeteria
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19:37 12.02.2020
Der als Hort errichtete Flachbau, der derzeit drei Unterrichtsräume beherbergt, soll im Sommer für die Cafeteria abgerissen werden. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Der Sportplatz des Goethe-Hauses am Jüterboger Gymnasium wird in wenigen Wochen zur Großbaustelle. Sobald der Winter vorüber ist, wird das seit etwa zehn Jahren bestehende Problem des unbrauchbar gewordenen Sportbodens endlich angegangen, freut sich Schulleiter-Stellvertreter Martin Schütze, der seit Ende Januar kommissarischer Schulleiter ist.

Hohes Verletzungsrisiko auf dem Sportplatz

„Das Problem macht uns die rote Erde, aus der die Laufbahn und die Kleinsport-Flächen bestehen und die bei Stürzen ein hohes Verletzungsrisiko birgt. Seit etwa einem Jahr ist die Situation so schlimm, dass wir auf Turnhallen und das Rohrteich-Stadion ausweichen müssen“, beschreibt Schütze die Situation.

Für dauerhafte Abhilfe sorgen soll künftig ein Tartanbelag, der auch auf den Spielfeldern für die Ballsportarten verlegt wird. Im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls erneuert werden die Weitsprung-, sowie die Kugelstoßanlage.

Kein Platz für längere Sprintbahn

Nicht behoben werden kann mangels Platz das Problem der zur kurzen Sprintbahn, die statt 100 nur 70 Meter misst. Bis Ende der 90er Jahre war der Sportplatz noch deutlich größer und reichte bis an die Friedrich-Ebert-Straße. Für den Bau der Wiesenhalle trat der Kreis als Schulträger etwa zwei Drittel des Sportgeländes an die Stadt ab. Bis zum Schuljahresbeginn 20/21 soll der neue Sportplatz fertig sein. Mindestens 300.000 Euro sollen die Baukosten betragen.

Noch augenfälliger werden die Änderungen auf dem Schulhof der Schillerschule, dem zweiten Schulhaus des Gymnasiums sein, wo mit Beginn der Sommerferien die Bauleute aktiv werden. Der hier stehende Flachbau, in dem sich derzeit drei Unterrichtsräume befinden, wird abgerissen, um Platz für eine moderne, gläserne Cafeteria zu machen.

Neubau löst mehrere Probleme

Mit deren Bau lassen sich gleichzeitig zwei Probleme lösen. Denn der Flachbau, der früher als Hort diente, entspricht schon lange nicht mehr den energetischen Anforderungen und müsste saniert werden. Auch der bisherige Speiseraum im Keller des Goethe-Hauses, in dem derzeit etwa 80 Schüler ihr Mittagessen einnehmen, ist wegen der Feuchtigkeit in den Wänden seit langem ein Sorgenkind.

„Beide Probleme zu heben, wäre auf keinen Fall preiswerter gewesen, so dass es jetzt diese sehr schöne Variante gibt“, freut sich Schütze. Neben der Cafeteria, die Platz für 102 Schüler hat, wird der Neubau zwei Fachkabinette enthalten. Ob die Cafeteria auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, wird sich erst im laufenden Betrieb herausstellen, sagt der Schulleiter.

In die Planung des rechtwinkligen, etwa 32 mal 28 Meter langen Flügelbaus mit einkalkuliert wurde die Erwartung, dass sich die Zahl der Essenteilnehmer erhöht, weil die im Schillerhaus untergebrachten jüngeren Jahrgänge, die die Mehrzahl des Esser stellen, dann nicht mehr mittags ins Goethehaus pendeln müssen.

Einweihung zum Schuljahr 2021/22

Die Übergabe des dann komplett eingerichteten Neubaus ist für Juli 2021 geplant, so dass ab Schuljahresbeginn 2021/22 die Cafeteria und die Fachkabinette genutzt werden können.

Noch nicht entschieden ist, ob es dann vor dem Gebäude auch eine Terrasse geben wird, die unter anderem auch als „Grünes Klassenzimmer“ genutzt werden könnte. 1,8 Millionen Euro sind allein für das Gebäude veranschlagt.

Von Uwe Klemens

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