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Jüterbog Ministerpräsident ehrt Jüterboger Flüchtlingshilfe
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17:33 21.06.2018
Kochgruppe der Jüterboger Flüchtlingshilfe, die ausgezeichnet wurde. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Die Flüchtlingshilfe Jüterbog ist von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke mit dem „Band für Mut und Verständigung“ geehrt worden. Bei der Verleihung am Donnerstag in der Staatskanzlei in Potsdam sagte er: „Für die Geehrten sind Zivilcourage und Einsatz für Toleranz und Verständigung eine humanistische Pflicht.“

Woidke kritisiert CSU-Haltung in der Flüchtlingspolitik

Zugleich kritisierte er den aktuellen Streit um Asyl- und Flüchtlingspolitik auf Bundesebene: „Mir scheint es hier um bayrischen Wahlkampf zu gehen. Das hilft nur Rechtspopulisten und befeuert Ressentiments gegenüber Geflüchteten und Fremden.“ Damit griff Woidke den Streit vor allem zwischen CDU und CSU an, der sich am Maß der Zurückweisung von Asylsuchenden an der deutschen Grenze entzündet hat.

Flüchtlingshilfe und weitere Initiativen ausgezeichnet

Gemeinsam mit der Jüterboger Flüchtlingshilfe wurden vier weitere Initiativen sowie sieben Privatleute aus Berlin und Brandenburg geehrt. Woidke dankte dem DGB Berlin-Brandenburg, der Anfang der 1990er Jahre den Anstoß für das „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ gegeben hatte und zwei Jahre später die Preisverleihung initiierte. Seit 1993 wurden 95 Frauen und Männer sowie Initiativen mit dem „Band für Mut und Verständigung“ ausgezeichnet. Mit den heutigen Preisträgerinnen und Preisträgern wurde die 100er Marke erreicht.

Von Alexander Engels

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