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Jüterbog Laternenfahrt in Lineks Gartenfeldbahn zum Saisonabschluss
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19:46 27.10.2019
Alles startbereit? Trotz einiger Regentropfen genossen die Besucher von Lokführer Jürgen Linek den Sonntagsausflug mit seiner Gartenbahn. Quelle: Hartmut F. Reck
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Jüterbog

Nun ist sie endgültig vorbei, die schöne Sommerzeit. Nicht nur die Temperaturen gehen zurück, sondern auch der Stundenzeiger hat sich am Sonntag um 60 Minuten zurückgezogen.

Das ist immer der Anlass für Jürgen Linek aus Jüterbog, seine kleine Gartenfeldbahn zum letzten Mal im Jahr für die Öffentlichkeit über die etwa 360 Meter lange Gleisstrecke auf seinem knapp 3000 Quadratmeter großen Grundstück an der Luckenwalder Straße zu fahren.

Mit Regenschirm im Panoramawagen

Trotz des anfänglich leichten Regens ließen sich die Besucher nicht davon abhalten, strikt nach Fahrplan, der auf Lineks Grundstück überall aushing, an den traditionellen Personenzugfahrten in den Panoramawagen teilzunehmen. Wem es von oben zu feucht wurde, der spannte einfach seinen Regenschirm auf.

Es ist bereits das zwölfte Mal, dass Eisenbahnenthusiast Jürgen Linek zum Ende der Sommerzeit die Zeitumstellung nutzt, seine Lichterfahrt am letzten Sonntag im Oktober durchzuführen.

Laternen und Fackeln leuchten im Garten

„Um 17 Uhr wird’s dann schon dunkel“, weiß Jürgen Linek, „genau der richtige Zeitpunkt, um die Feuerschalen und die Gartenbeleuchtung anzumachen.“ Und wie jedes Jahr zum Saisonabschluss kommen Kinder und Erwachsene und entzünden Laternen und Fackeln, womit sie sich auf die dunkle Jahreszeit einstellen. Deshalb ist Jürgen Linek ein Anhänger der Zeitumstellung. Denn würde die dauerhafte Sommerzeit von der EU eingeführt, müssten die Kinder zu lange auf den Einbruch der Dämmerung warten.

Erster Glühwein im Ausschank

Pünktlich zu Lineks Lichterfahrt war es am Sonntag endlich auch kälter geworden, was den Absatz an dem ersten Glühwein erhöhte. Für die Versorgung mit Essen und Getränken sorgte wieder die Gaststätte „Svetlana“ mit ihrem Imbisswagen.

Zu den Gästen zählte auch Rick Marwitz, der mit seinen Eltern, seiner Frau und seinen Kindern zum ersten Mal Lineks Gartenfeldbahn besuchte. Er kommt ursprünlich aus Schlenzer, lebt jetzt aber in Berlin. „Mein Vater hat Geburtstag, da sind wir gemeinsam essen gegangen“, berichtet er. Anschließend habe sein Vater die Idee gehabt, hierherzufahren, damit die Kinder ihren Spaß haben.

Vom Erzgebirge in Lineks Garten

Den hatten auch Petra Tonnes aus Jüterbog und Hannes Schneider aus Wittenberg. Sie fahren häufiger mit Feldbahnen und waren erst vor wenigen Wochen im Erzgebirge, wo sie die Rittersgrüner Feldbahn bestiegen hatten. Die Jüterboger Kleinbahn hatten sie bisher noch nicht ausprobiert, obwohl sie so nahe liegt. „Wir hatten das schon immer mal von der Straße aus gesehen“, berichtet Hannes Schneider, „und wollten jetzt mal wissen, was dahinter steckt.“

Mit Schippe, Spaten und Spezialwerkzeug

Für Jürgen Linek steckt auf jeden Fall viel Arbeit dahinter. Vor der traditionellen Saisoneröffnung an Himmelfahrt hatte er eine ganze Reihe Gleise erneuert, neue Schwellen verlegt und Schienen nachgearbeitet. „Das mache ich alles alleine“, sagt er stolz, „mit Schippe, Spaten und Spezialwerkzeug.“

Von Hartmut F. Reck

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