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Jüterbog WAZ in neuer Regie weiter auf Erfolgskurs
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog WAZ in neuer Regie weiter auf Erfolgskurs
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18:29 27.09.2019
Whisky und Dankesworte von Verbandsvorsteherin Jana Schuhmacher für Wolfgang Loof, der den WAZ fünf Jahre lang führte. Quelle: Uwe Klemens
Jüterbog

So bewegend wie am vergangenen Donnerstag, sind Verbandsversammlungen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Jüterbog-Fläming (WAZ) nur selten. Als „kompetent und ehrlich“ würdigte Verbandsvorsteherin Jana Schuhmacher den langjährigen Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Wolfgang Loof, der zur letzten Kommunalwahl nicht mehr antrat und deshalb auch nicht mehr die Gemeinde Niedergörsdorf vertritt. Zehn Jahre, fünf davon als Vorsitzender, war der Lindower Mitglied des Gremiums.

Auch auf stürmischer See den Kurs gehalten

„Dass er zu einer Zeit antrat, als die Situation für den WAZ schwer war, und sein immer von Fairness geprägtes Handeln haben mich schwer beeindruckt“, fügte Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (WsJ) hinzu und nannte Loof ein „Schlachtschiff“, das den Verband auch bei starken Böen auf Kurs gehalten hat.

„Mir ist klar, dass die Fußstapfen, in die ich jetzt trete, ziemlich groß sind, denn auch ich habe Wolfgang Loof als sachlichen und konstruktiven Partner immer geschätzt. Wenn ich Fragen habe, weiß ich, wo ich Sie finde“, ergänzte Niedergörsdorfs Bau- und Ordnungsamts-Leiterin Claudia Neumann, die von den Vertretern der Mitgliedskommunen zu Loofs Nachfolgerin gewählt wurde.

Unterschiedliche Stimmenanteile

Neumanns Stellvertreter sind künftig Raue und Maritta Böttcher (Linke), die beide die Stadt Jüterbog vertreten. Weitere Mitgliedskommunen sind die Stadt Treuenbrietzen und die Gemeinde Niederer Fläming, die, je nach Anzahl der vom WAZ versorgten Haushalte und Unternehmen, unterschiedliche Stimmenanteile in der Verbandsversammlung haben.

Nach dem emotionalen Auftakt ging es mit einem Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr und einem Ausblick auf die im nächsten Jahr anstehenden Investitionen in gewohnt sachlicher Weise weiter.

Jahresziel wird erreicht

Mit einem per Jahresmitte erwirtschafteten Gewinn von 349.000 Euro sieht man dem Jahresziel von 500.000 Euro gelassen entgegen. Mit dazu beigetragen hat der zurückliegende Sommer mit seinem überdurchschnittlichen Wasserverbrauch.

Das Plus kann der Verband gut gebrauchen, denn auch im kommenden Jahr stehen mit der Weiterführung der B-102-Sanierung und dem grundhaften Ausbau des Waldauer Weges, dem geplanten Baubeginn in der Linden- und Parkstraße, im so genannten Schulquartier, sowie kleineren Maßnahmen in der Dennewitzer Straße, in Bochow und in Langenlipsdorf teure Investitionen ins Haus.

Von Uwe Klemens

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