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Jüterbog Bau-Vorplanung für Rohrteich-Areal bis 6. Dezember einsehbar
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21:20 26.11.2019
Die Unterlagen können in der Bürger-Info im Rathaus-Foyer eingesehen und kommentiert werden. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Eines der viel diskutierten Dauerthemen in Jüterbog ist gegenwärtig die Vorplanung für das Sport- und Freizeit- Areal zwischen Rohrteich und Blankem Teich. Nicht nur in den Reihen der Sportvereine steht man dem Thema teils zustimmend, teils ablehnend gegenüber, sondern auch bei den Anliegern und Nutzern des Areals.

Beteiligung hält sich in Grenzen

Nachdem Ende September die Stadtverordneten erneut über das Thema debattierten, wurde der Beschluss gefasst, der Entwurfsplanung zuzustimmen und die Einzelheiten dazu öffentlich für jedermann einsehbar auszulegen. Rund 15 Mal wurde bis zum gestrigen Tag davon Gebrauch gemacht, vorwiegend von den so genannten Trägern öffentlicher Belange, schildert Bauamtsleiterin Kira Wenngatz den Stand der vom Gesetzgeber geforderten Bürgerbeteiligung. Der letzte Tag, um die in der Bürgerinformation im Rathaus ausgelegten Planungsunterlagen einzusehen und sachlich begründete, kritische Anmerkungen zu Papier zu bringen, ist der 6. Dezember.

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„Was uns noch fehlt, ist die Stellungnahme der Vereine, also vor allem der Sportvereine, aber ich denke, dass die bis zum Ende der Auslegung nach kommen“, sagt Wenngatz hoffnungsvoll.

Welcher Art die bisherigen Stellungnahmen sind und welche Kritikpunkte sie möglicherweise enthalten, weiß im Bauamt noch niemand. Erst nach der Auslegung erfolgt die Sichtung. Frühestens im nächsten Jahr werden die Kritikpunkte beurteilt sein und können dann in die Planung eingearbeitet und den Stadtverordneten als Beschlussvorlage vorgelegt werden. Sollten diese der dann endgültigen Planung zustimmen, wird das Konzept ein zweites Mal öffentlich ausgelegt.

„Die einen dafür, die anderen dagegen“

Warum die Sportvereine beim Votum so zögerlich sind, kann Ernst Troelenberg, Vorsitzender des Leichtathletikclubs, nur vermuten. „Die einen sind dafür, die anderen dagegen“, sagt Troelenberg. „Über den geplanten Kunstrasen freuen sich die Fußballer, aber Wurfwettkämpfe können dort nicht mehr stattfinden“, so der Leichtathlet.

Auch die Verlegung des Wurfplatzes auf den jetzigen Trainingsplatz der Fußballer sieht Troelenberg skeptisch, weil dort die benötigten Sicherheitsabstände zu den Nachbarbereichen fehlen. Ein weiteres Argument ist für ihn der Preis, denn der Kunstrasen würde mit veranschlagten 500.000 Euro fünfmal so viel kosten wie die Herrichtung des Naturrasen-Platzes. „Außerdem“, so der Vereinschef, „gibt es doch in Kloster Zinna zwei Fußball-Plätze inklusive eines Sozialgebäudes, die derzeit ungenutzt sind. Auch dort könnte doch zum Beispiel die Jugend trainieren, in Luckenwalde funktioniert so etwas doch auch.“

Angler fühlen sich übergangen

Sauer, in die Vorplanung nicht einbezogen worden zu sein, ist Berd Behrendt als Vorsitzender des Angler-Ortsvereins mit Blick auf die Umgestaltung des Ufers am Blanken Teich. „Die, die sich am meisten engagieren, werden als letzte gefragt“, so Behrendt und verweist auf mehr als 600 Arbeitsstunden, die die Angler in diesem Jahr in die Gewässerpflege investiert haben. „Das Konzept halte ich zwar grundsätzlich für gut, aber es gibt Fragen beim Naturschutz, zum Beispiel bei den Ruhe- und Laichzonen für Reptilien, Fische und Vögel“, so Behrendt.

Von Uwe Klemens

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