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Jüterbog So teuer könnte der Waldauer Weg werden
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog So teuer könnte der Waldauer Weg werden
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19:10 15.10.2018
Beim Ausbau des Waldauer Weges werden Anwohner für die Nebenanlagen wie Gehweg und Regenabfluss zur Kasse gebeten. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Der Ausbau des Waldauer Weges in Jüterbog wird teurer als geplant. So viel steht bereits fest; eine genaue Summe gibt es allerdings noch nicht. Nachdem bei der ersten Ausschreibung der Bauleistungen der geplante Kostenrahmen weit überschritten wurde, ist nun die neue Ausschreibung kurz vor der Veröffentlichung. Der Bauausschuss hat die Vorlage kürzlich den Stadtverordneten empfohlen, die in der kommenden Woche darüber abstimmen werden.

Für den Ausbau der Straße unter anderen mit neuen Wasserleitungen, Gehweg und Straßenbeleuchtung sind dafür bis zu 752.500 Euro vorgesehen – fast doppelt so viel wie in der ursprünglichen Planung vom April. Was das für die Anlieger im Waldauer Weg bedeutet, die ebenfalls zur Kasse gebeten werden, ist noch nicht endgültig klar. „Genaue Aussagen zu den Kosten für die Anlieger können wir erst machen, wenn die Ausschreibung erfolgt ist“, erklärt Bauamtsleiterin Kira Wenngatz.

Die Straße Waldauer Weg gehört dem Kreis und wird gemeinsam mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog durchgeführt. Quelle: Katja Schubert

Im Sommer hatte sich herausgestellt, dass die anvisierten 398.500 Euro für die Kosten der städtischen Baubeteiligung nicht zu halten sein würden. Bürgermeister Arne Raue (parteilos) hatte daraufhin den Ausstieg aus der Gemeinschaftsmaßnahme mit Kreis und Wasser- und Abwasserzweckverband erklärt, um eine neue Ausschreibung zu veranlassen. Auf diese Weise sollten die Arbeiten günstiger werden.

Nur wenig Kosteneinsparungen möglich

In der Zwischenzeit habe die Stadt geprüft, wie Kosten eingespart werden könnten, erklärt Wenngatz. Der Wegfall eines Teils des neuen Gehweges sowie der Pkw-Stellplätze am Friedhof und der neuen Straßenbeleuchtung stellten sich aber als nicht realisierbar heraus. „Einige Dinge konnten dennoch herausgenommen werden“, erklärt sie. So könnten beispielsweise Parkstreifen angelegt werden, anstatt wie geplant Naturstein im Asphalt als Kennzeichnung zu nutzen. Der Anteil, den die Anlieger leisten müssen, wird derzeit auf 241.000 Euro geschätzt – etwa 100.000 Euro als bisher geplant. Für Zufahrten und private Regenwasseranschlüsse kommen laut neuer Planung weitere 101.000 Euro hinzu. Gleichzeitig hat die Stadt auch eine Erhöhung der Fördermittel beantragt.

Durch die erneute Ausschreibung hat sich auch der Baubeginn verzögert. Eigentlich sollten die Arbeiten längst laufen. Der Baustart ist nun für Frühjahr 2019 geplant. Mindestens ein Jahr lang wird der Ausbau des Waldauer Wegs dauern.

Von Victoria Barnack

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