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Jüterbog Unterschriften für den Bahnhof gesammelt
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18:48 28.12.2018
Eigentümer Konrad Ertl will den denkmalgeschützten Bahnhof in Jüterbog sanieren und wiederbeleben. Quelle: Victoria Barnack
Jüterbog

Nachdem die Wartehalle im Jüterboger Bahnhof zum Monatsbeginn kurz vor der Schließung stand, hat Eigentümer Konrad Ertl nun eine neue Aktion ins Leben gerufen. Eine Unterschriftensammlung soll dabei helfen, das beheizte Empfangsgebäude auch über die nächsten Monate hinaus offen halten zu können. Pendler und andere Unterstützer können sich mit ihrer Signatur auch für die Einstufung des Ticketschalters als Präsenzagentur der Deutschen Bahn (DB) einsetzen.

Ertl kämpft auch um die Einstufung seines Ticketschalters als Präsenzagentur. Quelle: Victoria Barnack

Ertl kritisiert, dass sich die DB zunehmend auf den Verkauf von Online- und Handytickets beschränkt. „Erst wurden die Fahrkartenschalter abgebaut und nun die Automaten“, erklärte er mit dem Start seiner Unterschriftensammlung. „Dabei braucht es gerade in ländlichen Regionen den Fahrkartenschalter, die persönliche Beratung und eine funktionierende Bahninfrastruktur wie eine Wartehalle und Toiletten an den Bahnhöfen. So auch bei uns in Jüterbog.“

Bereits 400 Unterschriften

Der Fahrkartenschalter im Empfangsgebäude des Bahnhofs hat derzeit zwar einen Vertrag mit der Deutschen Bahn. Feste Präsenzzeiten, in denen er geöffnet sein muss, gibt es aber nicht. Eine zweite DB-Agentur, die sich in einem Bahnhofs-Nebengebäude befindet, besitzt diesen Status bereits seit mehreren Jahren – für Ertl eine unberechtigte Benachteiligung, denn mit der Einstufung als Präsenzagentur sind auch höhere Provisionen verbunden.

Die Einnahmen die dem Besitzer des Jüterboger Bahnhofs durch die niedrigere Einstufung entgehen, möchte Ertl in die Sanierung und Wiederbelebung des denkmalgeschützten Hauses investieren. Nachdem er bei verschiedenen Lokalpolitikern in Jüterbog erfolglos um Unterstützung geworben hatte, erhofft er sich selbiges nun von den zahlreichen Pendlern. In der ersten Woche hätten bereits 400 Menschen für den Erhalt der Wartehalle und die Einstufung als Präsenzagentur unterschrieben, berichtet Ertl.

Von Victoria Barnack

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