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Jüterbog Vorbereitungen für die neue Freibad-Saison
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Vorbereitungen für die neue Freibad-Saison
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17:16 05.02.2020
Die neu gepflanzten Linden werden für mehr Schatten sorgen. Quelle: Klemens
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Jüterbog

Auch wenn der Anrufbeantworter des Jüterboger Freibades derzeit verkündet, täglich geöffnet zu haben, ist dem natürlich nicht so. Die circa bis zum Saisonstart verbleibenden Monate werden derzeit dazu genutzt, das Bad für den kommenden Sommer fit zu machen.

Elf junge Linden spenden mehr Schatten

Wenn die am Blanken Teich liegende Freizeiteinrichtung ihre Tore wieder öffnet, wird es auch einige sichtbare Veränderungen geben. Bereits im Januar wurden auf den Liegewiesen neben dem Sprungbecken und neben der Wasserrutsche elf junge, etwa achtjährige Linden gepflanzt. Mit dieser Maßnahme schlägt die Stadt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn die Bäume werden den Badegästen künftig mehr Schattenplätze spenden, als bislang. Zugleich wird die Auflage zur Ersatzpflanzung von Bäumen erfüllt, zu der die Stadt im Zuge der Sanierung der Goethestraße wegen der dort gefällt Bäume verpflichtet wurde.

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Ebenfalls gefällt wurde bereits vor zwei Jahren eine Weide, die sich unmittelbar neben dem Schreitebecken im Kleinkinderbereich selbst ausgesät hatte. Erst jetzt wurde festgestellt, dass das bloße Fällen nicht verhindern konnte, dass die im Boden verbliebenen Wurzeln Schäden am Becken und im Pflaster verursachen, so dass diese noch vor dem Saisonstart ebenfalls entfernt werden sollen. Auch die Reparatur des Beckens soll bis dahin erledigt werden.

Abschied vom Kiosk

Abschied nehmen müssen die Besucher von der bisherigen Variante der Imbiss-Versorgung. Der an den Aufenthaltsraum der Bad-Mitarbeiter grenzende Kiosk muss geschlossen werden, da der Raum als Sanitätsraum benötigt wird. „Dieser ist Pflicht und der kommen wir damit nun nach“, sagt Bürgermeister Arne Raue (WsJ) den Schritt.

Versorgung neu ausgeschrieben

Wegen der Umnutzung des Raumes wurde vorsorglich der seit langem bestehende Vertrag mit dem bisherigen Caterer gekündigt und der künftige Verkauf von Speisen, Getränken und Eis neu ausgeschrieben, obwohl man mit dem bisherigen Betreiber durchaus zufrieden gewesen sei, wie Raue erläutert. „Das Gespräch zwischen Stadt und Caterer ist einvernehmlich verlaufen und wir hoffen sehr, dass er sich an der Neuausschreibung beteiligt“, so das Stadtoberhaupt. Der neue Betreiber ist dann selbst dafür verantwortlich, eine Alternative zum Kiosk-Ausschank zu schaffen.

Von Uwe Klemens

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