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Jüterbog Wohnhaus unbewohnbar: Schloßstraße weiter gesperrt
Lokales Teltow-Fläming Jüterbog Wohnhaus unbewohnbar: Schloßstraße weiter gesperrt
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18:23 14.11.2018
Brand in Jüterbog Vollbrand Haus Quelle: Victoria Barnack
Jüterbog

Vollbrand in Jüterbog: Nach einem kurzen, aber heftigen Gewitter stand am Dienstagabend der Dachstuhl eines sanierten Altbaus in der Schloßstraße in Flammen. Ein Blitz soll kurz zuvor in das Gebäude eingeschlagen haben. Knapp 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren bis in die Nacht hinein mit der Brandbekämpfung beschäftigt.

Der Großeinsatz hat auch am Mittwoch noch Auswirkungen auf die Stadt. Seit Dienstagnacht ist die Schloßstraße vollgesperrt. Von dem Gebäude gehe weiterhin Gefahr aus, teilte die Stadtverwaltung mit. „Bis zur Klärung der Gefahrenlage muss die Sperrung zum Schutz von Leib und Leben bestehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Jüteborgs Bürgermeister, Arne Raue, hofft in Sachen Sperrung auf das Verständnis seiner Bürger und derjenigen, die durch den Ort mit dem Auto müssen. „Ich weiß, dass wir hier viele Baustellen und damit Verkehrseinschränkungen im Ort haben“, sagt Raue. Die Sicherheit ginge aber vor. „Wir können schließlich nicht riskieren, dass jemandem Dachziegel oder Schlimmeres auf den Kopf fallen.“

Einsatz für die Feuerwehren aus dem Landkreis Teltow-Fläming. Am 13. November hat der Dachstuhl eines Haus in der Jüterboger Schloßstraße gebrannt.

In der wenige Meter entfernten Kita „Spiel mit“ läuft der Betrieb am Mittwoch wieder normal. In der Nacht war die Einrichtung für die Erstversorgung der Bewohner genutzt worden. „Die Unterbringung der Betroffenen ist durch die Stadt Jüterbog und Verwandte und Bekannte abgesichert“, erklärte die Stadtverwaltung am Mittwochmorgen. Die Eltern müssen sich wegen der Vollsperrung der Schloßstraße aber weiter auf Behinderungen bei der Anfahrt zur Kita einstellen.

Einwohner mussten Haus verlassen

Die Bewohner des Hauses mussten am Dienstagabend binnen Minuten aus ihren Wohnungen fliehen. „Verletzt wurde niemand“, sagt Raue auf Nachfrage von MAZonline. „Allerdings standen die Bewohner natürlich unter Schock.“ Sie mussten ihr Hab und Gut in dem Haus zurücklassen, das nun für unbestimmte Zeit unbewohnbar ist.

Die Feuerwehr war bei dem Brand mit zahlreichen Fahrzeugen zum Einsatzort gekommen. Unterstützung kam auch von den umliegenden Wehren – unter anderem aus Altes Lager, Kloster Zinna, Luckenwalde und Niedergörsdorf. Der Feuerwehr gelang es unterdessen, ein Übergreifen auf das anliegende Nachbarhaus zu verhindern. Erst gegen 3 Uhr in der Nacht zum Mittwoch konnten sie den Einsatz beenden.

Feuer schwer zu kontrollieren

Das Feuer war aufgrund der Größe des Wohnhauses schwer unter Kontrolle zu bekommen. Die Feuerwehr hatte deshalb zwei Leiterwagen im Einsatz. Auch der Energieversorger war vor Ort, wie die MAZ erfahren hat. Der Strom musste vorsorglich abgestellt werden.

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Von Lisa Neumann

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