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Teltow-Fläming Junger Kegler greift an
Lokales Teltow-Fläming Junger Kegler greift an
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08:37 29.03.2017
Kreismeister Richard Hennig bereitet sich auf die anstehende Landesmeisterschaft vor. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Mit gerade einmal 14 Jahren ist er in diesem Jahr bereits Kreismeister im Kegeln geworden. Richard Hennig setzte sich am Ende mit großem Vorsprung gegen zehn weitere Präzisionssportler aus Teltow-Fläming durch. Doch der Nachwuchskegler möchte mehr. Momentan bereitet er sich auf die Landesmeisterschaft am 2. April vor.

Vor rund vier Jahren begann er bei dem Kegelverein „ESV Lok Jüterbog“ mit der Sportart. Aber wie kommt man in diesem Alter überhaupt dazu? Dass Jungs in seiner Altersgruppe eher davon träumen, später einmal Fußball-Profi zu werden, hört man wohl öfter. „Meine Trainerin leitete in der Lindenschule eine AG und daraufhin bin ich dann hergekommen“, erzählt der Schüler. Ihm hat das Kegeln auf Anhieb Spaß gemacht. „Fußball war mir zu anstrengend und da ich im Urlaub schon öfter auf einer Kegelbahn gespielt habe, war das naheliegender“, erklärt der Kreismeister.

Das Kegeln erfordert Konzentration

Wer nun denkt, das Kegeln würde einen jungen Kerl nicht körperlich fordern, liegt daneben. „Man braucht eine ruhige Hand und muss sich sehr stark konzentrieren“, sagt Richard Hennig. Auch seine Trainerin Ramona Schnur-Heinze bestätigt das. „Da ist nichts mit Jeanshose und ,ich schmeiß da mal ne Kugel’“, erklärt sie. Kinder zwischen acht und neun Jahren können im Verein mit dem Kegeln beginnen. Bisher hat der „ESV Lok Jüterbog“ sechzehn Kegelsportler im jugendlichen Alter. „Die Kleinen brauchen die richtigen Schritte und müssen lernen, tief runterzugehen. Viele sind anfangs trotz ihrer jungen Jahre sehr steif“, berichtet Ramona Schnur-Heinze.

Leistungsdruck gibt es beim ESV Lok Jüterbog nicht

Obwohl viel an der Technik der Nachwuchskegler gefeilt wird, betont die Trainerin, der Spaß stehe in ihrem Verein im Vordergrund. „Wir machen Freizeitsport, kein Leistungssport“, sagt sie. Ein gesunder Ehrgeiz ist bei den jungen Keglern trotzdem präsent. Hundert Kugeln wirft Richard hintereinander im Training und verbessert so kleine, aber wichtige Feinheiten für die perfekte Technik. Für ihn wäre der Titel bei den Landesmeisterschaften ein riesiger Erfolg, auf den er stolz wäre. Ein Einzelgänger ist er deshalb aber nicht, denn beim Kegeln spielt auch das Team hinter ihm eine große Rolle. Durch die Unterstützung seines Vereins kann er eine Niederlage besser einstecken.

Jede Kegelbahn ist einzigartig

Oft gehört sowieso ein wenig Glück dazu, denn am entscheidenden Termin muss einfach alles passen – eine gute Tagesform, hohe Konzentrationsfähigkeit und die Wettkampfbahn. „Der Verlauf und die Position der Kegel sind überall etwas anders“, erklärt Richard Hennig zur Schwierigkeit der Bahnen. Nur wer sich auf ihre Einzigartigkeit einstellen kann, hat die Chance auf einen Sieg. Liane Hennig fiebert bei jedem Wettkampf ihres Sohnes mit und ist begeistert. Ihr gefällt vor allem das „faire Miteinander“ im Kegelsport. Für sie ist es als besorgte Mutter beruhigend zu sehen, dass Richard auch ohne extremen Leistungsdruck Erfolge erzielt.

Privat wirft der Schüler neben Kugeln zur Abwechslung auch gern ein paar Pfeile. Das Dartspielen gehört, wie auch das Fahrradfahren, zu seinen weiteren Hobbys.

Von Isabelle Richter

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