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Teltow-Fläming Kanaren statt Kairo, Atlantik statt Nil
Lokales Teltow-Fläming Kanaren statt Kairo, Atlantik statt Nil
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17:30 30.01.2013
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. Täglich gibt es neue Informationen im Internet. So hieß es gestern: „Wegen der anhaltenden Proteste und Ausschreitungen in Ägypten hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis für die Hauptstadt Kairos verschärft. Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahir-Platzes können nicht mehr uneingeschränkt als sicher betrachtet werden.“

Reisen nach Kairo würden die beiden Reisebüro-Chefinnen ihren Kunden derzeit ohnehin nicht empfehlen. „Da hätt’ ich Bauchschmerzen“, sagt Ines Manigk. „Allerdings“, so Annett Gohlke, „muss der Kunde das letzten Endes selbst entscheiden.“ Sie selbst war erst im Dezember in Ägypten. Kreuzfahrt im Roten Meer mit Landgängen in drei Städten. „Da hat man von den politischen Unruhen nichts mitbekommen. Die Ägypter waren nett und freundlich“, so die Reisebüro-Inhaberin. Ähnlich sieht es Ines Manigk. Es sei ein Unterschied, ob jemand Badeurlaub in den Ferienparadiesen am Roten Meer macht oder sich in den von Unruhen betroffenen Städten als Tourist aufhält. Das deckt sich mit der Empfehlung des Auswärtigen Amtes: Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird „aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage“ abgeraten. Vor nächtlichen Überlandfahrten wird ohnehin gewarnt.

Die beiden Reisefachfrauen finden es bedauerlich, dass der Tourismus, von dem ein Großteil der Menschen im Land der Pharaonen lebt, unter den gewaltsamen politischen Auseinandersetzungen leidet. Ägypten ist seit Jahren in den Wintermonaten ein besonders beliebtes Reiseziel gewesen. Nahezu 50 Prozent der Buchungen in dieser Zeit hatten in normalen Zeiten das Land am Nil als Ziel, bestätigen Ines Manigk und Annett Gohlke unabhängig voneinander. „Schon seit Beginn der Unruhen 2012 ist die Zahl aber rückläufig“, sagt Annett Gohlke. Ines Manigk spricht gar von einem „gravierenden Einbruch“. Im Klartext: Die Zahl der bei ihr gebuchten Reisen nach Ägypten hat sich nahezu halbiert. Bislang sei es ihr aber gelungen, jene Kunden, die Bedenken haben und verunsichert sind, „umzuleiten“. Viele von ihnen haben sich für die Kanaren entschieden. Annett Gohlke hat als Ersatz einige Fernreisen in die Dominikanische Republik verkaufen können. (Von Fred Hasselmann)

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