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Teltow-Fläming Kemlitzer Ortsvorsteher kritisiert Verwaltung
Lokales Teltow-Fläming Kemlitzer Ortsvorsteher kritisiert Verwaltung
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17:16 05.11.2019
Rathaus mit markantem Turm Dahme/Mark Teltow-Fläming Quelle: Alexander Engels
Dahme

Fred Tzschoppe lässt Dampf ab. Er ist unzufrieden mit der Verwaltung des Amtes Dahme. Der Ortsvorsteher in Kemlitz machte deshalb seinem Ärger Luft während der Stadtverordnetenversammlung in Dahme kürzlich.

Ortsvorsteher möchte Protokolle haben

Er kritisierte, dass die Ortsbeiräte von Sitzungen der Stadtverordneten keine Wortprotokolle mehr bekommen: „Das hatte seit 2003 aber immer geklappt.“ Den langjährigen Kommunalpolitiker ärgert zudem, „dass wir Ortsvorsteher keine Einladungen mehr für die Stadtverordnetenversammlungen erhalten“. Er habe deshalb „den Verdacht, dass wir Ortsvorsteher und die Ortsbeiräte zu Kommunalpolitikern zweiter Klasse degradiert werden“. Fred Tzschoppe betont ausdrücklich, dass es ihm nicht um das Sitzungsgeld gehen: „Mir geht es um das Wissen, dass uns verloren geht. Ich erwarte, dass wir wieder zu Stadtverordnetenversammlungen eingeladen werden und Wortprotokolle von den Sitzungen erhalten, damit wir wie früher auf Augenhöhe reden können.“

Bürgermeister erstaunt

Der Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) war erstaunt. „Dass die Ortsvorsteher keine Wortprotokolle erhalten, ist mir nicht bekannt.“ Der Verwaltung jedoch schon. „Wir wollten Verwaltungsaufwand und Sitzungsgeld sparen“, erklärte die zuständige Fachbereichsleiterin Michelle Schlomach. „Zudem steht in der Kommunalverfassung nicht, dass wir die Ortsvorsteher zu Stadtverordnetenversammlungen einladen müssen.“ Sie versprach allerdings, dass Thema während der nächsten Dienstberatung anzusprechen.

Dass Fred Tzschoppe die Verwaltung schon etwa Ende September dieses Jahrs über seinen Ärger informiert habe, sei Michelle Schlomach nicht bekannt gewesen: „Ich höre jetzt das erste Mal davon.“ So wie es jetzt läuft, ist es für den Stadtverordneten Thomas März (Dahmer Umland) „tatsächlich eine unbefriedigende Situation. Wir sollten unbedingt zur alten Verfahrensweise zurückkehren“, sagte er in der Diskussion.

Von Andreas Staindl

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