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Teltow-Fläming „Wunderhände“ organisieren das Krippenspiel
Lokales Teltow-Fläming „Wunderhände“ organisieren das Krippenspiel
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00:19 29.12.2018
Maria und Joseph und die Engelsschar bestaunen das Wunder, das in der Wiege liegt. Quelle: Uwe Klemens
Gräfendorf

Die Geburt des Gottessohnes ist für die Menschen das größte Geschenk. Auf dieses einfachen Satz lässt sich aus biblischer Sicht die Botschaft des Weihnachtsfestes reduzieren. Immer weniger Menschen wissen heutzutage, was genau hinter diesem zweitwichtigsten Fest der Christenheit steckt.

Krippenspiele sind nicht nur eine gute Gelegenheit zum Miteinander, sondern rücken Jahr für Jahr, zumindest ein paar Tage lang, die Botschaft wieder ins Bewusstsein und sind bei den Besuchern weihnachtlicher Gottesdienste, egal, ob Christ oder Nicht-Christ, beliebt.

Dass das Gräfendorfer Gotteshaus am Heiligen Abend bis auf den letzten Platz gefüllt war, hat aber noch einen anderen Grund. „Zehn Jahre lang hatten wir kein Krippenspiel, weil es nicht genug Mitspieler gab“, sagt Erika Wolschke, die Horterzieherin ist und sich im Dorf um die Kinder- und Frauen-Bastelgruppe „Wunderhände“ kümmert. „In diesem Jahr haben sich die ,Wunderhände’ einfach den Hut aufgesetzt und ein Krippenspielgruppe zusammengetrommelt“, sagt Wolschke. Seit Mitte September wurde jede Woche einen Abend lang geprobt.

Die Rahmenhandlung ist simpel: Eine Gruppe Kinder will wissen, warum sie die Geschenke bekommen, wenn es doch eigentlich um das Jesuskind geht. Zurückversetzt in die Zeit vor 2018 Jahren, begreifen sie, was genau die Geschenke eigentlich symbolisieren.

„Ich selbst bin nicht getauft, aber ob es Gott gibt oder nicht, da bin ich mir nicht so sicher“, sagt der zehnjährige Richard Förster, der zum Verwandtenbesuch in Gräfendorf war und kurzfristig die Rolle des Joseph übernommen hatte.

Von Uwe Klemens

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