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Teltow-Fläming Klubhaushof soll zum Stadtfest fertig sein
Lokales Teltow-Fläming Klubhaushof soll zum Stadtfest fertig sein
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02:21 10.05.2018
Vier Jahre nach Sanierungsende ist nun der Innenhof dran. Quelle: Foto: Abromeit
Ludwigsfelde

Die Stadt Ludwigsfelde hat zwei Gründe, vier Jahre nach Wiedereröffnung des sanierten und denkmalgeschützten Klubhauses nun auch den Innenhof zu vollenden: Das Stadtfest Mitte Juni und die Fußball-Weltmeisterschaft. Dann soll es dort ein öffentliches gemeinsames Fußball-Gucken geben.

Wie berichtet hatte eine private Unternehmer-Gruppe, die mit Public Viewing unter den Autobahnbrücken bei zurückliegenden Welt- und Europameisterschaften überregional erfolgreich war, abgesagt. Das wirtschaftliche Risiko sei angesichts der verbleibenden Möglichkeiten nach Eröffnung des Stadtzentrums zu groß, der Aufwand lohne sich nur, wenn Deutschland ins Halbfinale käme.

Schlimmstenfalls kaum Einnahmen

Nach dieser Absage beauftragten die Stadtverordneten den Bürgermeister mit dem Prüfen für ein ähnliches Event. Der tat das und erklärt, das Public Viewing in Eigenregie der Stadt werde es geben, sie übernehme auch die vollen Kosten, so Rathauschef Andreas Igel (SPD). Eine Kalkulation gehe vom schlimmsten Fall aus, dass kaum Einnahmen erzielt würden.

Und Igel sagte, es würden Möglichkeiten für etwa 1000 Zuschauer gesucht; „dennoch muss den Stadtverordneten bewusst sein, dass es sich im Gegensatz zu vergangenen Jahren um eine abgeschlossene Veranstaltung handelt.“ Erreichten die Deutschen bei dieser WM wenigstens das Halbfinale, sei die Stadt mit dem Public Viewing etwa in Kostendeckung, Sponsoring eingerechnet.

Erste Spiele sind auf dem Rathausplatz zu sehen

Das erste Spiel werde am Freitag, dem 15. Juni, auf einer Leinwand nach dem Stadtfest auf dem Rathausplatz zu sehen sein, ebenso am Sonnabend und das erste Deutschlandspiel am Sonntag, dem 17. Juni, gegen Mexiko. „Alle restlichen Spiele werden im Klubhaushof übertragen“, so Igel. Wie mehrfach berichtet, hatten die Stadtverordneten 2014 unter Bürgermeister Frank Gerhard (SPD) ein Amphitheater auf dem Klubhaushof beschlossen, 2016 unter Igel wurde die Entscheidung rückgängig gemacht. Die für mehr als 100 000 Euro eigens für die Freiluftspielstätte gefertigten Granitbänke konnte die Stadt nicht komplett verkaufen, sie sind eingelagert und sollen im Stadtgebiet Verwendung finden.

Vor allem auch diese Ausgabe hatte der Landesrechnungshof 2017 kritisiert. Nun kostet die Innenhof-Fertigstellung laut Stadtetat 2018 weitere 2,6 Millionen Euro. Damit steigt die Sanierungssumme von den ursprünglich veranschlagten 8,5 Millionen Euro auf 19,6 Millionen; die Akustik-Nachrüstung des Saals steht noch aus.

Von Jutta Abromeit

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