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Kommunalwahl 2014 Die Kommunalwahl in Niederer Fläming
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19:45 21.05.2014

Parteien haben keine große Chance in der Gemeinde Niederer Fläming. Für die Wahl der 16 Sitze zur Gemeindevertretung kandidieren 18 Einwohner aus den 23 Ortsteilen, 14 davon ohne Listenbindung.
Die Linke stellt einen Kandidaten, der dem Gremium bereits angehört. Der Bauernverband hat es immerhin auf drei Bewerber gebracht. Auch von ihnen sind zwei derzeit Gemeindevertreter, wovon einer 2008 für die CDU ins Parlament zog. Die Christdemokraten stellten damals insgesamt drei Mitglieder, darunter den Vorsitzenden, Ulrich Thor, der aus Altersgründen nicht wieder antritt.
Bürgermeister David Kaluza (parteilos) kennt die meisten künftigen Gemeindevertreter schon. Zwölf der 18 Kandidaten gehörten dem Gremium an und bewerben sich erneut um einen Sitz. Neue und alte Gewählte wollen sich um die Belange der 3200 Einwohner ihrer Gemeinde kümmern, unterstützt von 20 Ortsvorstehern. Von ihnen werden am Sonntag 19 gewählt. Borgisdorf bekam erst im September einen neuen Ortschef. In Werbig, Weißen und Nonnendorf fehlen Bewerber. 

Zahlen zur Wahl

2843 Wähler sind in der Gemeinde Niederer Fläming 16 Jahre und älter und dürfen an den Kommunalwahlen teilnehmen.

2801 Stimmberechtigte ab 18 Jahre entscheiden über das europäische Parlament mit.

17 Wahllokale sind Sonntag in den 23 Ortsteilen der Gemeinde Niederer Fläming geöffnet.

Dass bisher nur wenige Anträge auf Briefwahlunterlagen eingingen, sieht Wahlleiterin Donata Tobinski als „gutes Zeichen“. Sie geht davon aus, dass die Wahlbeteiligung gut sein wird. In kleinen Orten wird der Gang zur Urne immer auch zum Plausch mit den Nachbarn genutzt. Dort kann dann auch über aktuelle Probleme der Gemeinde geredet werden.
Dazu gehört die Umgestaltung der Grundschule in Werbig zum Campus der Generationen. Über dieses größte Projekt der Gemeinde gehen die Meinungen durchaus auseinander, schon weil die Gemeinde dafür viel Geld in die Hand nehmen muss.
Allein für die Sanierung und Umgestaltung der Schülermensa wurden 2013 mehr als 177 000 Euro verbaut. Inklusive Fördermitteln kostet der Campus mit seinen verschiedenen Einrichtungen sechs Millionen Euro. In dieser Woche wurden Aufträge in Höhe von 85000 Euro für den Innenausbau der Mensa und 217000 Euro für das Schulgebäude vergeben. „Das ist gut investiertes Geld, weil es in den Bereich Kinder, Jugend und Bildung geht“, sagt Kaluza.
Gegenwind gibt es vor allem vom Förderverein „Kunterbunte Pusteblume“. Der engagiert sich für den Hort in der Schule Werbig und die Kita in Lichterfelde. Letztere wurde über Jahre umfassend saniert, soll aber später in den Campus umziehen. Die kleinsten Kinder in ein so großes Haus zu schicken – mit dem Gedanken kann sich der Vereinsvorsitzende Andreas Lust nicht anfreunden.
Probleme, die der Gemeindevertretung ebenfalls erhalten bleiben, bringt der Bau von Windkraftanlagen mit sich. Der Bürgermeister hofft, dass der Flächennutzungsplan der Gemeinde bis zum Jahresende rechtskräftig ist. Die Bürgerinitiative gegen Windkraft in Schlenzer könnte dann eventuell aufatmen.

Auf www.MAZ-online.de/kommunalwahl2014 haben wir eine Sonderseite zur Wahl eingerichtet. Dort haben wir alle wichtigen Informationen und Artikel zur Kommunalwahl gebündelt.

Von Gertraud Behrendt

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