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Teltow-Fläming SWFG erhält neuen Geschäftsführer
Lokales Teltow-Fläming SWFG erhält neuen Geschäftsführer
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12:45 09.01.2019
Das Technologie- und Gründerzentrum I des Biotechnologieparks Luckenwalde. Quelle: Hartmut F. Reck
Luckenwalde

Die kreiseigene Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Teltow-Fläming (SWFG) bekommt einen neuen Geschäftsführer. Heute wird nach MAZ-Informationen Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) den Immobilienfachmann Detlef Laubinger aus Ludwigsfelde in seine Funktion einführen und den Mitarbeitern der SWFG vorstellen.

Damit löst Laubinger den bisher als Geschäftsführer der SWFG fungierenden Kreis-Kämmerer und Beigeordneten Johannes Ferdinand (CDU) ab.

Gesellschaft soll veräußert werden

Aufgabe des neuen Geschäftsführers wird es vor allem sein, einen Kreistagsbeschluss von 2017 umzusetzen und die stets defizitäre Gesellschaft zu veräußern. Dabei soll ihm ein Team aus Rechts- und Steuerexperten zur Seite stehen, um diesen Prozess möglichst transparent zu gestalten.

Die 1991 gegründete Gesellschaft wurde 2012 zu einer reinen Immobiliengesellschaft umgewandelt, nachdem der Wirtschaftsförderungsbereich in die Kreisverwaltung integriert wurde. Die SWFG hatte von 1994 bis 2004 den Biotechnologiepark Luckenwalde auf einer ehemaligen Militärfläche als Eigentümerin errichtet und besitzt dort neben drei Technologie- und Gründerzentren und einem Kommunikationszentrum auch 40 Wohnungen. Außerdem wurden auf rund 20 Hektar Gewerbefläche mehrere Firmen und Eigenheime angesiedelt.

Inzwischen „schwarze Null“ erreicht

Aufgrund ihres Aufgabenbereichs ist die SWFG seit jeher defizitär und kostete den Kreis mehrere Millionen Euro. Da erwies sich der Fehlbetrag von 2017 in Höhe von etwa 189.000 Euro noch als sehr gering. Laut Johannes Ferdinand sei es 2018 gelungen, dass man erstmals eine „schwarze Null“, also ein geringfügiges positives Ergebnis erzielt habe.

Nicht zum Schnäppchenpreis

Außerdem, so Ferdinand gegenüber der MAZ, reiche die Liquidität der Gesellschaft, diese nicht unbedingt „auf Teufel komm raus zum Schnäppchenpreis anbieten zu müssen“. Diesen Umstand müsse man jetzt nutzen, so der ehemalige nebenberufliche Geschäftsführer, den Verkauf einzuleiten, wobei möglichst das Konzept eines Biotechnologieparks weiter verfolgt und der Kreis finanziell aus der Verantwortung entlassen wird.

Von Hartmut F. Reck

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