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Teltow-Fläming Kreistag verabschiedet Holger Lademann
Lokales Teltow-Fläming Kreistag verabschiedet Holger Lademann
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00:29 12.12.2015
Blumen und Präsente gab es für Holger Lademann (r.) von Landrätin Kornelia Wehlan und dem Kreistagsvorsitzenden Gerhard Kalinka.
Blumen und Präsente gab es für Holger Lademann (r.) von Landrätin Kornelia Wehlan und dem Kreistagsvorsitzenden Gerhard Kalinka. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Ungezählt sind die Kreistagssitzungen, an denen Holger Lademann (FDP) als Beigeordneter zunächst des Kreises Zossen und dann des Landkreises Teltow-Fläming teilgenommen hat. Am Montagabend war es also die wer-weiß-wievielte, dafür aber definitiv letzte Sitzung, der er als Beigeordneter beiwohnte.

So war seiner Verabschiedung ein eigener Tagesordnungspunkt gewidmet. Kreistagsvorsitzender Gerhard Kalinka (Grüne) würdigte Lademanns Leistungen als einen „Geburtshelfer“ des Landkreises Teltow-Fläming. Er habe das „Kind“ nicht nur aus der Taufe gehoben, „sondern Sie gehörten auch zu denen, die ihm das Laufen beigebracht und es in seiner weiteren Entwicklung tatkräftig begleitet haben“, sagte Kalinka.

Lademann war von 1990 bis 1993 im Altkreis Zossen tätig. Im Januar 1994 wählte der Kreistag Teltow-Fläming ihn zum 2. Beigeordneten. Seitdem wirkte er ununterbrochen als kommunaler Wahlbeamter an der Spitze der Kreisverwaltung.

Sichtlich gerührt nahm Lademann einen riesigen Blumenstrauß, ein Foto von dem Einheitsdenkmal in Mahlow und eine Gedenkmünze als Geschenk des Kreistagsvorsitzenden und der Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) entgegen.

„Es ist schon ein komisches Gefühl für mich, heute das letzte Mal am Rednerpult zu stehen“, sagte Holger Lademann, der 25 Jahre und fünf Monate als Beigeordneter gewirkt hat. Er blickte kurz zurück auf die Aufbauarbeit der Zossener Kreisverwaltung mit Hilfe des Partnerkreises Paderborn, die Kreisgebietsreform und die Sanierung von kreiseigenen Gebäuden sowie den Neubau von Schulen und Turnhallen in Trägerschaft des Kreises. Lademann dankte seinen Kollegen, Amtsleitern und Mitarbeitern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte der Landrätin weiterhin viel Schaffenskraft und eine glückliche Hand für die bevorstehenden Herausforderungen.

Von Hartmut F. Reck

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