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Teltow-Fläming LDS und TF: Das sind die weiterführenden Schulen
Lokales Teltow-Fläming LDS und TF: Das sind die weiterführenden Schulen
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11:25 30.01.2018
Zahlreiche Schüler in der Region müssen sich in den nächsten Wochen für eine weiterführende Schule entscheiden.
Zahlreiche Schüler in der Region müssen sich in den nächsten Wochen für eine weiterführende Schule entscheiden. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Dahmeland-Fläming

Die Halbjahreszeugnisse werden in dieser Woche verteilt und bei den Schülern der 6. Klassen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming gehören auch ein Anmeldeformular für die weiterführenden Schulen und ein Grundschulgutachten mit einer Empfehlung für den weiteren Schulweg dazu.

Schüler und Eltern müssen sich zurzeit intensiv damit auseinandersetzen, auf welche Schule es nach den Sommerferien gehen soll. Die Bewerbungen der Sechstklässler werden in den kommenden Wochen an die weiterführenden Schulen in der Region rausgehen. Zwischen Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, Oberschulen und Gymnasien in staatlicher und privater Trägerschaft müssen sich die Mädchen und Jungen nun entscheiden. Auf diesen beiden Seiten sind die weiterführenden Schulen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming aufgelistet. Die Schulen unterscheiden sich durch ihr Profil, das naturwissenschaftlich, musisch-künstlerisch oder bilingual sein kann. Außerdem gibt es eine große Vielfalt beim Angebot an Fremdsprachen, Wahlpflichtfächern und Arbeitsgemeinschaften.

Im Landkreis Dahme-Spreewald haben Sechstklässler in diesen Tagen die Wahl zwischen 19 weiterführenden Schulen. Die Schulprofile sind dabei vielfältig.

An den Tagen der offenen Tür in den vergangenen Wochen konnten sich die Mädchen und Jungen an den verschiedenen Bildungseinrichtungen informieren und sich schon mal einen Vorgeschmack auf das holen, womit sie sich ab dem neuen Schuljahr auseinandersetzen müssen – sind es mehr die naturwissenschaftlichen Interessen, die sprachlichen oder die berufsorientierten Bildungseinrichtungen. Auch andere Besonderheiten wie Ganztagsangebote und zusätzliche Angebote für den muttersprachlichen Unterricht für Schüler mit Migrationshintergrund sollten bei der Entscheidung beachtet werden. Je nach dem individuellen Entwicklungsstand der Schüler und ihrer Neigungen und Fähigkeiten soll von den Eltern eine geeignete Schule gewählt werden. „Aufgrund der Durchlässigkeit unseres Bildungssystems sollten die Eltern das derzeitige Leistungsvermögen als Voraussetzung für eine Schulwahl in Betracht ziehen“, sagt Christof Kürschner vom Staatlichen Schulamt Brandenburg an der Havel. Dabei ist zu berücksichtigen, welcher Schulabschluss erreicht werden soll. Ein Tipp: Die sogenannten Bildungsgangsempfehlung der Grundschule – das Grundschulgutachten – sollte möglichst mit dem Bildungsgang übereinstimmen, den die Schüler gewählt haben. Bei der Auswahl der Schulen sollten die Bewerber immer zwei Schulen angeben: eine Erstwunsch- und eine Zweitwunschschule.

Im Landkreis Teltow-Fläming haben Sechstklässler in diesen Tagen die Wahl zwischen 18 weiterführenden Schulen. Die Schulprofile sind vielfältig.

Ist die Wahl der weiterführenden Schule getroffen, kann das Anmeldeformular ausgefüllt werden. Das wird ab 12. Februar bei der Klassenlehrkraft der 6. Klasse in der jeweils besuchten Grundschule abgegeben. Eltern können das Anmeldeformular auch online ausfüllen. Informationen und Zugänge dafür erhalten sie an den jeweiligen Grundschulen.

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es 19 unterschiedliche Möglichkeiten, sich an weiterführenden Schulen zu bewerben.

In Teltow-Fläming stehen 18 Schulen zur Wahl

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es 18 weiterführende Bildungseinrichtungen. Für seinen Landkreis hat Christof Kürschner genaue Zahlen: „In Teltow-Fläming nehmen in diesem Jahr 1180 Schülerinnen und Schüler am Übergangsverfahren teil.“ Im vergangenen Jahr, so Kürschner weiter, hätten die Wünsche, die von Schülern bei der Anmeldung als Erst- oder Zweitwunsch angegeben wurden, meist erfüllt werden können. „Im nördlichen Teil des Landkreises war zu verzeichnen, dass auch Schüler in die benachbarten Landkreise Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald ausgependelt sind“, sagt Christof Kürschner.

Etwas stellt Kürschner bei den Bewerbungen der Sechstklässler fest: „Der Trend ist weiterhin, dass viele Eltern für ihre Kinder einen Weg zur Erreichung des Abiturs wünschen.“ Für die Aufnahme an einem Gymnasium ist laut Kürschner Voraussetzung, dass die Grundschule in ihren Gutachten dem Kind als Empfehlung die Allgemeine Hochschulreife (AHR) ausspricht und die Notensumme in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch „7“ nicht überschreitet.

„Sollten die Eltern dennoch die Aufnahme an einem Gymnasium anstreben, muss das Kind am Probeunterricht teilnehmen, um bei Bestehen nachträglich an einem Gymnasium aufgenommen zu werden“, sagt Christof Kürschner weiter.

Info: Weitere Informationen zu den Bewerbungen an weiterführenden Schulen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming sind im Internet auf www.schulaemter.brandenburg.de zu finden. Dort stehen den Bewerbern auch Anmeldeformulare zum Download kostenlos zur Verfügung.

Von Thomas Seifert

29.01.2018
29.01.2018