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Teltow-Fläming Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
Lokales Teltow-Fläming Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
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16:16 28.08.2019
Der Brandenburger Landtag in Potsdam. Quelle: dpa
Teltow-Fläming

Sieben Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Teltow-Fläming II (WK 24). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das wollen sie im Landtag für die Region erreichen:

Erik Stohn (SPD): Die medizinische Versorgung stärken! Niemand soll eine Tagesreise zum Arzt auf sich nehmen müssen. Deshalb setzte ich mich für das Landärztestipendium ein. Der Erhalt des Krankenhauses Luckenwalde war ein wichtiger Meilenstein. Die Waldbrände zeigen, unsere Freiwillige Feuerwehr leistet Großartiges. Mit der neuen Retterprämie honoriert das Land den Einsatz. Aber wir brauchen weitere Investitionen in die Ausrüstung der Feuerwehr. Eine starke Justiz ist mir auch persönlich ein Anliegen.

Felix Menzel (CDU): Unsere Region darf nicht durch einen einseitigen Blick auf die Hauptstadtregion vernachlässigt werden. Wir im Süden des Kreises brauchen bessere Busverbindungen, mehr Lehrkräfte, Erzieher und Kitas, eine bessere und ausreichende medizinische Versorgung mit Ärzten und mehr Polizeipräsenz auf der Straße. Was wir nicht brauchen, sind Fahrverbote, unnötige Steuern, zu viele Beschränkungen bei der Bauplanung und eine ausufernde Bürokratie in den Amtsstuben.

Felix Thier (Linke): Ich möchte mich vor allem für drei Dinge stark machen. 1. kostenlose Kitas und diese auch nicht zig Kilometer entfernt. 2. regelmäßiger und flächendeckender ÖPNV – der muss für die Menschen hier wirklich verlässlicher werden. Und 3. der Schutz unserer Natur. Dem stehe ich als Förster natürlich sehr nahe. Wir brauchen auch in anderen Feldern sehr schnell konkrete Lösungen: Genannt seien z. B. Wohnen, Pflege, medizinische Versorgung, eine noch bessere Personalausstattung in Kitas und Schulen.

Birgit Bessin (AfD): Seit etwa zwei Jahren bin ich in der Region regelmäßig mit meinem mobilen Bürgerbüro unterwegs und habe viele Gespräche vor Ort geführt. Immer wieder werden folgende Themen von den Anwohnern angesprochen: mangelnde Sicherheit, Internet, Mobilfunk, unzureichende Bustaktung, zu wenig ÖPNV, weite Wege zu Kita, Schule, Arbeit, Arzt, zu viele Windräder, zu wenig politische Aufmerksamkeit für die ländlichen Regionen. Meine Aufgabe ist es, diese Probleme und Sorgen zu lösen.

Klaus-Peter Gust (Grüne): Ich werde mich im Landtag konsequent für Klimaschutz, für soziale Gerechtigkeit und eine moderne Gesellschaft einsetzen. Landwirtschaftliche Familienbetriebe und Biobetriebe müssen gegenüber industriellen Großbetrieben bevorzugt gefördert werden. Um die CO2 - Emission zu verringern, müssen die Nutztierhaltung auf den nationalen Bedarf ausgerichtet sowie der Güter- und Personenverkehr von der Straße auf die Schiene gebracht werden. Dazu muss das Schienennetz modernisiert werden.

Wilfried Rauhut (BVB/FW): Für folgende Themen möchte ich mich besonders einsetzen: beitragsfreie Kita-Plätze, Entschädigung für alle Altanschließer, Verbesserung der Mobilität – flächendeckender öffentlicher Personennahverkehr, Verbesserung der Taktung Schienenpersonennahverkehr, bessere Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren, Sonderregelung für örtliche Feuerwehren munitionsbelasteter Flächen, digitale Infrastruktur – keine „weißen“ Flecken mehr in Brandenburg.

Jovita Galster-Döring (FDP): Ausbau der Schieneninfrastruktur, Einführung einstündiger Takte auch im Regionalexpress-Nachtverkehr, Umstrukturierung des Verbundtarifs Berlin-Brandenburg, Planung und Ausbau von Fahrradwegen, Erstellung eines Einwanderungs- und Integrationsplans, Übernahme der Aufwendungen für die Integration durch Land und Bund, Vielfalt der Schullandschaft behalten und Ausbau von Kitas, Senkung der Grunderwerbsteuer auf zwei Prozent.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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