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Teltow-Fläming Das sind die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
Lokales Teltow-Fläming Das sind die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
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16:16 28.08.2019
Die Brandenburger sind aufgerufen, am 1. September einen neuen Landtag zu wählen. Quelle: Victoria Barnack
Teltow-Fläming

Sieben Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Teltow-Fläming II (WK 24). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das sind ihre wichtigsten Anliegen:

Erik Stohn (SPD): Als junger Abgeordneter will ich eine Brücke zwischen den Generationen sein – für Zusammenhalt und Miteinander. Alle Kinder müssen die besten Chancen auf gute Bildung erhalten! Das beginnt bei den Jüngsten: Die Kita-Beitragsfreiheit entlastet Familien. Mehr ErzieherInnen sind Garant für gute Betreuung. Erste Schritte sind getan, weitere müssen folgen. Mein Ziel ist, Bildung unabhängig vom Geldbeutel zu machen, damit alle Kinder die gleichen Chancen haben! Nur dank des von der SPD eingeführten Bafögs konnte ich als Sohn einer alleinerziehenden Einzelhandelskauffrau Rechtswissenschaft studieren.

Felix Menzel (CDU): Ich möchte, dass das Vertrauen in die Politik gestärkt wird. Das Ohr der Politik muss wieder näher am Bürger sein und es müssen miteinander konstruktive Lösungen gefunden werden. Dies bedeutet, dass politische Entscheidungen nicht fern der Realität am Schreibtisch, sondern gestützt durch Erfahrungen vor Ort getroffen werden. Egoismen dürfen dabei den gesteckten Zielen nicht im Weg stehen. Die Bürger verdienen den nötigen Respekt, die eine bürgernahe Politik mit sich bringt.

Felix Thier (Linke): Ich will ein l(i)ebenswertes Brandenburg für alle Menschen und jede Generation! Natürlich liegen mir soziale Themen am Herzen, aber Chancengleichheit zum Beispiel betrifft auch Regionen. TF ist als Landkreis sehr erfolgreich und die Unternehmen schätzen hier die Bedingungen. Das ist gut und verschafft uns mehr Investitionsmöglichkeiten als andere Regionen. Als Politiker der Linken sehe ich mich aber mehr in der Verantwortung für die Menschen, die hier wie ich gerne leben. Ich denke daher: Wir müssen Gelder wieder gerechter, gezielt und regional gleich investieren, auch im Süden von TF.

Birgit Bessin (AfD): Ich setze mich seit mehreren Jahren dafür ein, dass Brandenburg familienfreundlicher wird, Familien unterstützt werden damit Kinder nicht als Armutsrisiko oder Karrierehindernis gesehen werden, in einem Zukunftsplan für Brandenburg Familien durch kostenlose Kita-Plätze u. kleinere Gruppen, mit Familiendarlehen, modernem Haushaltstag,… unterstützt werden. Für den Erhalt von Kultur und Tradition unter anderem Gendermainstreaming abschaffen, zunehmende Parallelstrukturen (teils mit eigenem Rechtsverständnis) auflösen und den Rechtsstaat aufrechterhalten. Freiheit durch Sicherheit.

Klaus-Peter Gust (Grüne): Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich auch kommende Generationen in unserer Region wohlfühlen. Dazu gehören attraktive Arbeitsplätze für junge Menschen, ein vielseitiges kulturelles Angebot, sowie naturnahe Freizeitmöglichkeiten. Wir brauchen auch Mehrgenerationsdörfer mit Vermarktungsmöglichkeiten regionaler Produkte, schnelles Internet und vor allem die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs. Eine demokratische, offene Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit, innovative Entwicklungsziele und Ökologie sind für mich kein Widerspruch, sondern bilden eine untrennbare Einheit.

Wilfried Rauhut (BVB/FW): Als Bürgermeister musste ich feststellen, dass ich für ALLES verantwortlich bin! Aber leider konnte ich nur DAS verändern, was im kommunalen Verantwortungsbereich liegt. Es gilt, ganz besonders den ländlichen Raum und das Verhältnis Stadt–ländlicher Raum zu stärken!! Besonders wichtig ist für mich der Bereich Bildung! Ich möchte mit Schulleitern und Lehrern analysieren, wo wir in Brandenburg stehen. Wichtig ist, parteiübergreifend und über mehrere Wahlperioden Bildungspolitik zu machen.

Jovita Galster-Döring (FDP): Den Menschen in Brandenburg zuhören und aktiv zu positiven Lebensperspektiven beitragen. Gesetzliche Rahmenbedingungen dazu schaffen, die sach- und marktgerecht sowie langfristig ausgerichtet und verlässlich sind. Nicht die Ängste der Brandenburger schüren, sondern ihre Stärken nutzen. Dafür sind Hürden abzubauen, Initiativen zu fördern und die notwendigen Freiräume zu schaffen. Brandenburg muss seine Chancen und Potenziale für eine florierende Wirtschaft besser wahrnehmen. Nur das, was zuvor erwirtschaftet wurde, kann verteilt werden.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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