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Teltow-Fläming So wollen die Kandidaten verhindern, dass der Süden abgehängt wird
Lokales Teltow-Fläming So wollen die Kandidaten verhindern, dass der Süden abgehängt wird
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16:17 28.08.2019
Am 1. September findet die Landtagswahl statt. Quelle: Arne Dedert/dpa
Teltow-Fläming

Sieben Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Teltow-Fläming II (WK 24). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Diese Möglichkeiten sehen sie, um zu verhindern, dass der Süden des Kreises abgehängt wird:

Erik Stohn (SPD): Die Bahnverbindung und die B 101 binden die Region an die Zentren an. Aber die Attraktivität muss gesteigert, Dörfer mit dem Bus besser an die Schiene angebunden und Mobil- wie Internetverbindungen ausgebaut werden. Ticketpreise müssen sozialverträglich sein. Das 365-Euro-Azubi-Jahresticket ist der richtige Weg. Kultur, wie Schloss Wiepersdorf, muss gefördert werden.

Felix Menzel (CDU): Der Süden des Landkreises hat viel zu bieten. Schöne Landschaft, liebenswerte Dörfer und Städte mit Kultur und Geschichte laden ein, hier zu wohnen und zu leben. Wenn wir dazu die Infrastruktur ausbauen, für Unternehmen attraktiver werden und wir für Jung und Alt einstehen, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

Felix Thier (Linke): Vor allem dadurch, dass man ihn gut erreichen kann. Stichwort ÖPNV. Das geht über den Schüler- oder Pendlerverkehr hinaus. Bessere Taktung – auch an Wochenenden und in den Ferien. Verwaltungen müssen erreichbar sein. Schnelles Internet darf nicht hinter dem Speckgürtel enden. Und eine nachhaltige Landwirtschaft und Tourismus gehören in den Fokus.

Birgit Bessin (AfD): Internet und Mobilfunk ausbauen, um so Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen, für Unternehmen Anreize zur Ansiedlung zu schaffen, Mehrgenerationenprojekte fördern, Ansiedlung von Arztpraxen, Apotheken,…durch Verbesserung der Bus-/Bahnanbindungen erleichtern, Märkte/Hofläden durch Bürokratieabbau im Genehmigungsverfahren fördern, wohnortnahes Grundschulangebot, …

Klaus-Peter Gust (Grüne): Wir brauchen zwischen den Dörfern um Jüterbog, Dahme und Luckenwalde einen gut ausgebauten, modernen ÖPNV, damit Pendler pünktlich und schnell zur Arbeit und sicher wieder zurückkommen. Sichere Radwege, ein Halbstundentakt des ÖPNV und schnelles Internet sind für alle Dörfer wichtig, damit der ländliche Raum ein attraktiver Lebensraum bleibt.

Wilfried Rauhut (BVB/FW): „Ohne Moos nix los!“ Die Städte und Gemeinden im Süden des Kreises müssen eine bessere Finanzausstattung bekommen! Die Kreisumlage muss gesenkt werden. Im Süden des Kreises sollten mehr Mittel für Investitionen und für freiwillige Aufgaben, wie z.B. Jugend- und Seniorenarbeit, Förderung von Vereinen zur Verfügung stehen.

Jovita Galster-Döring (FDP): Schaffung der notwendigen Verkehrsinfrastruktur, Verbesserung der finanziellen Spielräume der Gemeinden und Städte, vollst. Finanzierung übertragener Aufgaben durch das Land, Chancen der Digitalisierung nutzen, Schaffung von Arbeitsplätzen durch eine langfristige und qualitative Förderung für die Etablierung neuer und tragfähiger Wirtschaftsstrukturen.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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