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Teltow-Fläming Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
Lokales Teltow-Fläming Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
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18:32 28.08.2019
Der Landtag in Potsdam. Quelle: dpa
Teltow-Fläming

Sieben Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Teltow-Fläming III (WK 25). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das wollen sie im Landtag für die Region erreichen:

Ortwin Baier (SPD): Polizeipräsenz erhöhen und Einführung einer Fahrradstreife. Unterstützung der Wirtschaft durch Änderung des Planungsrechts mittels Beschleunigungsverfahren von max. neun Monaten bei Investitionen. Umsetzung innovativer Klimaschutzprojekte mit erneuerbaren Energien im Stile von Feldheim (energieautarkes Dorf). Stärkung der Bürgerrechte durch vereinfachte Verfahren bei Volksbegehren sowie Einführung von Bürgerentscheiden bei Grundsatzfragen. Mehr Fachärzte im ländlichen Raum. Etablierung von Berufsfeuerwehren in allen Mittelzentren.

Robert Trebus (CDU): Brandenburg ist das Expansionsgebiet der Hauptstadt. Ich möchte dafür ohne Berlin-Diktat die Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten mitgestalten und dabei den ländlichen Siedlungscharakter bewahren: mit bezahlbarem Wohnraum, modernem Nahverkehr, neuen Wirtschaftsstandorten mit einem breiten Ausbildungsangebot, mehr Lehrern und Erziehern, erhöhter Polizeipräsenz, 5G-Internet überall, flächendeckender ärztlicher Versorgung und bezahlbaren Pflegeplätze.

Carsten Preuß (Linke): Probleme der Region werde ich weiterhin im Landtag thematisieren und nach Lösungen suchen. Wichtig sind der bedarfsorientierte Ausbau des ÖPNV sowohl im ländlichen Raum als auch in Berlinnähe (z.B. S-Bahn Anbindung Rangsdorf) und der Ausbau der sozialen Infrastruktur. Ich werde mich für die Verbesserung der Wasserqualität z.B. des Mellensees und Rangsdorfer Sees einsetzen, für die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft sowie für die Forcierung des Waldumbaus.

Daniel Freiherr von Lützow (AfD): Ich möchte erreichen, dass der ländliche Raum wieder attraktiv für Jung und Alt wird, so dass die Jungen bleiben und die Dörfer nicht noch weiter abgehängt werden. Dazu bedarf es, die Zentralisierung der Verwaltungen teilweise wieder rückgängig zu machen, Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und einiges mehr.

Philipp Maaßen (Grüne): Durch die Nähe zu Berlin verändert sich die Region enorm. Dies bietet Chancen, führt aber auch zu neuen Herausforderungen. Unternehmen wie z.B. Rolls-Royce in Dahlewitz bieten gute berufliche Perspektiven, andererseits sind zunehmende Pendlerströme, z.B. auf der B 96 und auf der A10, eine Belastung für die Bewohner. Für Pendler fordere ich einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, durch bspw. die Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf und eine bessere Bahnverbindung nach Potsdam.

Matthias Stefke (BVB/FW): Neben dem BER werde ich mich dem Thema der öffentlichen Sicherheit widmen. Die Menschen fühlen sich in ihren Häusern und Wohnungen und im öffentlichen Raum nicht mehr sicher. Unsere Polizei muss personell und bei der Ausstattung finanziell deutlich stärker unterstützt werden. Für Blankenfelde-Mahlow fordere ich eine eigene Polizeiwache. Darüber hinaus den Ausbau der Bürger- und Betroffenenbeteiligung auf allen Ebenen und die wirtschaftliche Entwicklung zur Sicherung unseres Wohlstandes.

Corina Jäger (FDP): Für eine florierende Wirtschaft möchte ich die Digitalisierung und Entbürokratisierung vorantreiben und durch Innovations- und Gründerförderung will ich mehr Menschen für den Schritt der Unternehmensgründung begeistern. Die Grundlage jeder guten Sozialpolitik ist eine erfolgreiche Wirtschafts- und Bildungspolitik. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die positive Gestaltung der Mobilität in unserer Region – wir brauchen mehr Investitionen in die Infrastruktur, sowohl in die Straße, den ÖPNV als auch den Radverkehr.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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